Landschaft im Fluss

© WWF
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Kein Fluss in Deutschland fließt auf weiten Strecken noch so naturnah wie die Elbe. Dort will der WWF den größten Auenwald Mitteleuropas erhalten – als Artenrefugium und natürliche Hochwasserbremse zugleich.

Anders als die meisten Flüsse Mitteleuropas blieb die Elbe als Teil des Eisernen Vorhanges zwischen Ost und West bis 1989 auf großer Strecke von fast jeglichem Ausbau verschont. Doch der eigentliche Grund für die Artenvielfalt liegt viel weiter zurück: Weil bis vor rund 10.000 Jahren Eiszeitgletscher Norddeutschland in weiten Teilen abhobelten, gibt es dort kaum Gefälle. Die Elbe fließt daher recht langsam. So entstand ein Labyrinth aus Strömungsrinnen, Flussschlingen, Altarmen und Inseln, wo sich  nebeneinander verschiedene Ton-, Sand- und Kieselschichten ablagerten. Darauf bildete sich wiederum ein Mosaik verschiedenartiger Böden. Damit nicht genug der Abwechslung: Mindestens einmal im Jahr steht hier alles für Tage oder Wochen komplett unter Wasser. Kein Wunder, dass sich in diesen Überschwemmungsflächen, den so genannten Auen, auch ein vielfältiges Leben entwickelte. Weiterlesen >>

Aktiv

© Dmitry Neumoin / WWF

Tigerhandel

Der WWF will den Handel mit Tigern zum Erliegen bringen - denn noch immer werden Tiger illegal gejagt, um ihre Felle und andere Körperteile mit großem Gewinn auf den Schwarzmärkten Asiens zu verkaufen. Dabei ist die Jagd auf Tiger in allen 13 Verbreitungsstaaten längst verboten. Ebenso verboten ist außerdem der Handel mit Tigerteilen und -produkten  – seit 1974 international und seit 1993 auch innerhalb Chinas. Nicht zuletzt auch auf Betreiben des WWF und von TRAFFIC, dem gemeinsam mit der Weltnaturschutzorganisation IUCN durchgeführten Artenschutzprogramm.

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© Brian J. Skerry / Nat.Geo. Stock / WWF

Nachhaltige Fischerei

Was vor kurzem undenkbar war, ist heute Realität: Ursprüngliche Allerwelts-Fischarten wie Aal oder Blauflossen-Tunfisch sind vom Aussterben bedroht. Nachhaltige Fangmethoden könnten hier Abhilfe schaffen. Deshalb hat der WWF dieses Jahr die so genannte „Smart Fishing-Initiative“ gegründet. Sie unterstützt zum einen jede Form nachhaltigen Fischfangs – also nur soviel Fische oder andere „Meeresfrüchte“ wie beispielsweise Muscheln, Krabben oder Tintenfische zu fangen, wie auch wieder natürlich nachwachsen können.

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