Die Rückkehr der Braunbären

 

© WWF
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Der WWF setzt sich weltweit für den Schutz des Braunbären ein – von Maßnahmen zur Eindämmung der Wilderei und des Schmuggels, über Lobbyarbeit für besseren gesetzlichen Schutz bis hin zur Aufklärung der Bevölkerung und der Einrichtung von Schutzgebieten. Bereits vor 17 Jahren hat der WWF den ersten Braunbären in den Alpen ausgewildert. Die Wiederansiedlung dieser Tiere ist eine der größten Erfolgsgeschichten des Artenschutzes in Mitteleuropa. Brunos Schicksal hat dazu beigetragen, dass sich nun auch Bayern mit WWF-Hilfe professionell auf künftige Bärenbesuche vorbereitet.

In Mitteleuropa wurden Braunbären schon im 19. Jahrhundert ausgerottet. Deshalb startete der WWF am 9. Juni 1989 deren Wiederansiedlung in den österreichischen Alpen. Die dreieinhalb Jahre alte Bärin „Mira“ wurde in Kroatien eingefangen und in Niederösterreich freigelassen. Dort lebte bereits der „Ötscherbär“, der allein über die Grenze von Slowenien nach Österreich gewandert kam. Das Braunbär-Pärchen sorgte bald für Nachwuchs: 1991 wurden drei kleine Bären gesichtet. Der WWF siedelte in den Folgejahren weitere Braunbären in Österreich an. Seitdem wurden 23 Bärenjunge geboren. Die letzten drei am 31. Juli 2006. Sie halten sich seither im Gebiet zwischen Ötscher und Hochschwab auf.

Eine Kurzversion des Leitartikels haben wir hier für Sie online zur Verfügung gestellt.

Weitere Themen im Heft:

  • WWF-Aktion 2006: Schützt die Gorillas
  • WWF-Meeresschutzzentrum: Wächter der Weltmeere

plus Buch- und Filmtipps, die Ergebnisse der Leserumfrage zum WWF Magazin und die WWF-Rätselfrage.