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Dein Earth Hour Dinner

Die WWF Earth Hour war ein wunderbarer Anlass mit Familie und Freunden einen unvergesslichen Abend zu verbringen. Wie wäre dies besser gegangen, als mit einem klimafreundlichen Dinner bei Kerzenschein? Deshalb hatte der WWF dazu aufgerufen, die Earth Hour 2012 mit einem köstlichen und nachhaltigen Menü gemäß der sechs Regeln für Besseresser zu zelebrieren.

© Jeremiah Armstrong / WWF-Canada
© Jeremiah Armstrong / WWF-Canada

Extra für die Earth Hour hatte Sarah Wiener, Köchin für nachhaltigen Genuss, einige leckere Gerichte kreiert, die dem Gaumen und der Umwelt gleichermaßen schmecken. Sie waren leicht nachzukochen oder konnten einfach als Inspiration für das eigene Klimagericht dienen.

 

Die exklusiven Rezepte von Sarah Wiener haben wir in einem Earth Hour Rezeptheft zusammengefasst, das Ihr jetzt kostenlos bestellen könnt. Schreibt einfach eine Mail mit dem Betreff „Earth Hour Rezeptheft“ an info(at)wwf.de und lasst es Euch per Post zuschicken.

Was hat unsere Ernährung mit Klima- und Umweltschutz zu tun?

Sehr viel. Fast ein Fünftel der deutschen CO2-Emissionen verursachen wir durch unsere Ernährung. Tierische Lebensmittel erzeugen 40 Prozent dieser ernährungsbedingten Treibhausgase - pflanzliche nur 8 Prozent. Ein wichtiger Grund: Für Weiden und Futtermittelanbau werden vor allem in Südamerika Regenwälder und andere wertvolle Naturräume zerstört, die große Mengen an CO2 speichern. Allein Deutschland belegt für den Anbau und Import des Futtermittels Soja in Südamerika 2,2 Millionen Hektar – eine Fläche so groß wie Hessen.

700.000 Hektar davon bräuchten wir nicht, wenn wir die Gesundheitsempfehlungen von Ernährungsexperten berücksichtigen und pro Kopf nur noch max. 600 Gramm Fleisch pro Woche äßen – statt wie heute durchschnittlich 1,16 kg. Mit der Devise „Fleisch in Maßen, Gemüse und Obst in Massen“ können wir also nicht nur unsere Gesundheit schonen, sondern auch unseren Planeten schützen. Mehr zum Thema Fleischkonsum und seinen Folgen findest Du bei der WWF Fleischfrage.

Aber auch andere Aspekte unserer Ernährung spielen eine wichtige Rolle. So macht es einen großen Unterschied, aus welchem Anbau unsere Nahrungsmittel stammen: ökologisch oder konventionell? Bio-Bauern verzichten zum Beispiel auf künstliche Düngemittel und achten auf eine regionale Erzeugung von Futtermitteln sowie artgerechte Tierhaltung. Obst und Gemüse, das außerhalb der Saison wächst, muss in beheizten Treibhäusern angebaut oder aus anderen Ländern transportiert werden und verursacht entsprechend hohe CO2-Emissionen. Regionale und saisonale Ware haben daher eine deutlich bessere Klimabilanz.

Für alle, denen Genuss mit gutem Gewissen besonderes gut schmeckt – hier findet Ihr unsere sechs Regeln für Besseresser!

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