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Earth Hour 2013: Licht aus, Aktion an

Auf Samoa gingen als erstes die Lichter aus: Weltweit wurde am 23. März die WWF Earth Hour begangen. Über 7.000 Städte und Gemeinden in mehr als 150 Ländern machten mit – eine Rekordbeteiligung. Doch beim Löschen der Lichter bleibt es nicht.

Die Pyramiden von Gizeh, der Eifelturm, die Akropolis, Taj Mahal und Big Ben: Rund um den Globus wurden bei der siebten WWF Earth Hour für eine Stunde das Licht der berühmtesten Bauwerke ausgeschaltet – und unzählige Menschen beteiligten sich.

Zahlreiche berühmte Persönlichkeiten hatten zur Unterstützung der Earth Hour aufgerufen, von Fußballstar Lionel Messi bis zu Ban Ki Moon:„Jeder einzelne spielt eine Rolle. Lasst uns zusammen einen Beitrag für eine saubere und grüne Welt leisten“, sagte der UN-Generalsekretär in seiner Videobotschaft. Millionen Menschen auf allen Kontinenten zeigten, dass sie dazu bereit sind.

Earth Hour heißt auch handeln

Ashley Hicklin spielte seinen Hit „Turn Down the City Lights” © David Biene / WWF
Ashley Hicklin spielte seinen Hit „Turn Down the City Lights” © David Biene / WWF

Überall war die Earth Hour mit Aktionen und Petitionen gekoppelt. In Russland etwa hatten Earth Hour-Unterstützer mehr als 100.000 Unterschriften zum Waldschutz gesammelt, in Madagaskar wurden 1.000 umwelt- und klimafreundliche Öfen an Opfer des Zyklons Haruna übergeben. “In ihrem siebten Jahr ist die Earth Hour nicht mehr nur eine Veranstaltung, um in einer Stadt das Bewusstsein für Umweltschutz zu steigern. Sie ist inzwischen eine globale Bewegung, die nicht nur nach Wandel ruft, sondern sich auch dafür engagiert”, sagte Andy Ridley vom WWF Australien, der die Earth Hour einst mit ins Leben gerufen hat.

Alleine in Deutschland machten 144 Städte mit, von Aachen bis Zwickau. Die Marienkirche in München, der Kölner Dom oder die Skyline Frankfurts blieben für eine Stunde im Dunkeln. Es war auch in Deutschland die bis dahin größte Earth Hour – und sicherlich auch die kälteste. Bei der zentralen Veranstaltung in Berlin auf dem Pariser Platz waren es minus 10 Grad, als unter großem Jubel der Besucher die Beleuchtung des Brandenburger Tors ausging. Mit stromerzeugenden Fahrrädern brachten WWF-Aktivisten das deutsche Motto der Earth Hour – „Ja zur Energiewende!“ – auf einem acht Meter breiten LED-Schriftzug zum Leuchten - und Ashley Hicklin spielte seinen Hit „Turn Down the City Lights”. „Wir setzen hier ein klares Zeichen für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz”, sagte WWF Deutschlands Kommunikationschef Marco Vollmar.

Earth Hour Petition für eine gelingende Energiewende

Knapp 10.000 Unterschriften haben wir gesammelt und gemeinsam folgende Botschaft an die Kanzlerin Angela Merkel und den Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück gesendet:

Wir sagen „Ja zur Energiewende“. Wir wollen eine Zukunft, in der Atomkraft keinen Platz hat und wir unser Klima schützen. Bitte setzen Sie Ihre politische Kraft und Ausdauer für eine konsequente* Energiewende ein. Gestalten Sie diese als Gemeinschaftswerk – transparent und positiv. Fördern Sie erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Und sorgen Sie für eine faire Verteilung der Kosten.

* Die konkreten Forderungen des WWF finden Sie hier.

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