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Ulrich Mühlhoff

44 Jahre, Diplom Physiker aus Lippstadt

Ulrich Mühlhoff © Ulrich Mülhoff / WWF
Ulrich Mühlhoff © Ulrich Mülhoff / WWF

Von einem, der seiner Zeit vorausfährt

Er ist ein absoluter Überzeugungstäter, wenn es um den Klimaschutz geht: Ulrich Mühlhoff lebt sehr umweltbewusst und bewohnt zum Beispiel mit seiner vierköpfigen Familie ein klimafreundliches Passivhaus. Als der Familienvater sich mit dem Thema Autokauf beschäftigen musste, im Juni 2011, war es deshalb nur konsequent, auf ein Elektroauto zu setzen. Ulrich suchte ein Auto, um möglichst umweltbewusst 30 Kilometer pro Tag zur Arbeitsstelle zu fahren. Gerade kam das erste E-Auto von Opel auf den Markt – der Opel Ampera. Ulrich fand das Konzept sofort spannend: Für seinen Bedarf und seine Passion, ökologisch bewusst zu leben, war es genau das Richtige.

Mut für unser Klima: Mut, der sich auszahlt

Ulrich kaufte das Elektroauto – ohne es vorher Probe gefahren zu sein, sozusagen vom Blatt weg. "Diese Entscheidung hat mir schon einiges an Mut abverlangt," erklärt der Physiker. Er hat den Schritt aber nie bereut, im Gegenteil. Inzwischen ist das Elektroauto zu einem richtigen Hobby geworden und Ulrich ist sehr stolz auf seinen CO2-armen Flitzer. Manchmal sprechen ihn sogar Passanten auf sein Auto an – und der Familienvater ergreift die Chance, Überzeugungsarbeit zu leisten: Gerne lädt er spontan zu kurzen Probefahrten ein. "Es klingt, als säße man in der S-Bahn, und es ist einfach ein unbeschreiblich tolles Gefühl, mit dem E-Auto zu fahren," schwärmt Ulrich.

Tanken an der Steckdose

Das Elektroauto kommt mit einer Strom-Tankfüllung im Sommer etwa 90 Kilometer weit, im Winter 45 bis 50 Kilometer. Aufladen funktioniert zu Hause an der heimischen Steckdose – natürlich tankt Ulrich klimaschonenden Ökostrom. "Sonst macht das ja keinen Sinn," sagt er. Lange Fahrten macht die vierköpfige Familie meist mit der Bahn. Für Elektro-Auto Interessenten hat Ulrich einen Tipp parat: "Den eigenen Mobilitätsbedarf ermitteln – und dann das passende Modell auswählen!" Sein eigenes, nächstes Projekt hat er auch schon in der Schublade. Irgendwann möchte er es schaffen, den Strom für sein Auto selbst zu erzeugen.

(Text: Stephanie Probst)

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