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Stand: 23.03.2015

Earth Hour 2015: Wir sind viele für das Klima

Die Zeit läuft ab. Die globalen Treibhausgasemissionen müssen dringend reduziert werden. Doch nicht nur deswegen ist 2015 ein besonderes Jahr für das Weltklima. Gerade aus deutscher Perspektive.

2015 ist ein besonderes Jahr für das Weltklima © iStock / Getty Images
2015 ist ein besonderes Jahr für das Weltklima © iStock / Getty Images

Dieses Jahr werden in Deutschland die Umsetzung des Klimaschutzpaketes 2020 und die Gestaltung des Strommarktes verhandelt. Die EU wird über die Zukunft des Emissionshandels entscheiden. Und auf der Weltbühne verhandeln die Staaten beim Klimagipfel COP21 in Paris über einen neuen UN-Klimavertrag.

Klimaschutz voranbringen

2015 ist ein Jahr, um den Klimaschutz weltweit voranzubringen. Die längst eingeschlagene Wende zu einer nachhaltigen Wirtschaft, basierend auf erneuerbaren Energien, ist ökonomisch erforderlich und ökologisch unvermeidbar, muss allerdings noch beschleunigt werden.

Deutschland wird im Klimajahr 2015 eine spezielle Rolle spielen – als Gastgeber des G7 Gipfels auf Schloss Elmau im Juni. Schon jetzt ist klar: Bei den Gesprächen der sieben wichtigsten Industrienationen werden auch Klima und Energie wichtige Themen sein. Schon hier können wichtige Weichenstellungen für das neue Klimaabkommen, welches im Dezember in Paris beschlossen werden soll, getroffen werden. Weiterhin fordert der WWF von der G7-Gruppe, sich zur Reduzierung und zum stufenweisen Ausstieg aus Investitionen in fossile Energien, insbesondere in Kohle, zu bekennen. Zudem muss der Ausbau von erneuerbaren Energien in Entwicklungsländern stärker unterstützt werden.

Es gibt wissenschaftlich keinen Zweifel an der Notwendigkeit zur dringenden Begrenzung der globalen Erwärmung. Wie ehrgeizig das neue Klimaabkommen auf der COP21 ausfallen wird, ist aber unklar.

Die Forderungen des WWF für die Klimakonferenz COP21

  • Ziele: Ein Klimaabkommen mit ambitionierten Emissionsminderungen
  • Ressourcen: Umsetzung der zugesagten Mittel zur internationalen Klimafinanzierung und die Reduzierung und schrittweise Abkehr von Subventionen in fossile Energieträger, vor allem in Kohle (weitere Informationen)
  • Globaler Ansatz: Verabschiedung von Programmen zum Ausbau von erneuerbaren Energien und Effizienzmaßnahmen in Entwicklungsländern noch vor 2020
  • Schutz: Besonders betroffene Staaten brauchen Unterstützung im Kampf gegen die negativen Folgen des Klimawandels (weitere Informationen)

Klimajahr 2015, G7, Cop 21: Der WWF wird dabei sein, argumentieren, demonstrieren, verhandeln, protestieren, überzeugen. Mit der Earth Hour 2015 am 28. März können wir alle schon das Zeichen setzen: Wir tun etwas gegen den Klimawandel. Wir werden den Politikern auf die Finger schauen. Und wir sind viele. 

Die Earth Hour wird weltweit, auf allen Kontinenten, von vielen Millionen Menschen gefeiert. Rund um den Globus versinken Wahrzeichen für eine Stunde in Dunkelheit, darunter die Chinesische Mauer oder der Eiffelturm in Paris. 2014 beteiligten sich 7000 Städte in 162 Ländern. In Deutschland nahmen letztes Jahr über 160 Städte teil. 2015 sind wir mehr. Mehr für das Klima.

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