Content Section

Stand: 01.03.2016

Die Folgen des Klimawandels

Gemeinsam mit Millionen Menschen auf der ganzen Welt fordern wir mehr Klimaschutz, damit unser Planet so lebendig bleibt wie er ist. Zur Earth Hour wie auch generell an 365 Tagen im Jahr. Doch gibt es den Klimawandel wirklich? Sind wir Menschen daran schuld oder sind die Temperaturerhöhungen nicht ein natürliches Phänomen? Welche Auswirkungen wird der Klimawandel in den nächsten Jahren auf unser Leben haben? Welche Arten leiden jetzt schon unter den Folgen des Klimawandels? Und was kann jeder Einzelne von uns für mehr Klimaschutz tun? Erfahrt die Antworten in unserer neuen Folge von „Öko mit Uke“. 

Artenkiller Klimawandel

Der Klimawandel ist real und er passiert jetzt. Die Folgen des Klimawandels für Tiere und Pflanzen sind längst wissenschaftlich bewiesen. Geht die Erwärmung so weiter wie bisher, läuft jede sechste Art Gefahr auszusterben. Spezialisierte Arten wie Gebirgs-, Küsten-, Insel- und Arktis-Bewohner sind besonders bedroht, da ihre Lebensräume sich stärker als andere verändern. Gletscher, Korallenriffe, Mangroven, boreale und tropische Wälder, Feuchtgebiete, Graslandschaften, Arktis und Hochgebirge leiden schon heute schwer unter dem Klimawandel. Sie drohen zum Teil ganz zu verschwinden.

Vom Klimawandel bedrohte Arten © WWF
Vom Klimawandel bedrohte Arten © WWF

Wer sich nicht anpassen kann, der droht auszusterben. Im Durchschnitt verschieben Arten schon jetzt ihren Lebensraum pro Jahrzehnt um etwa 17 Kilometer in Richtung Pole bzw. in Gebirgen rund elf Meter aufwärts. Aber nicht jede Art kann mit dem Klimawandel Schritt halten. Während Huf- und Raubtiere sich in der Regel den neuen Gegebenheiten besser anpassen können, sieht es bei Nagetieren und Primaten bereits problematischer aus. Um Bäume und Kräuter steht es besonders schlecht.

Durch den Klimawandel ändert sich der Lebensraum der Tiere. Es kommt zu Verschiebungen der Habitate, was oftmals zu weiteren Problemen führt, zum Beispiel wenn sich wärmeliebende Arten neue Gebiete erschließen und dort als invasive Arten für weitere Verdrängungen im Ökosystem sorgen. Hinzu kommt, dass der Mensch mit seinen Straßen, Städten und Feldern den Lebensraum-Verschiebungen der Tiere oft zusätzlich im Weg steht. So sind letzten Endes durch die Bedrohung der Lebensräume auch die Arten selbst gefährdet.

Der Klimawandel vor der Haustür

Für Deutschland bedeutet der Klimawandel unter anderem mildere Winter und einen früheren Frühling. Die Vegetationsphasen beginnen um etwa acht Tage früher als noch Ende der 1980er Jahre. Menschen mögen sich darüber freuen, aber viele Tiere kommen damit durcheinander. Wie etwa Zugvögel. Sie kehren schlicht zu spät zurück und verpassen den Zeitpunkt der höchsten Insektendichte. Die Folge des geringeren Nahrungsangebots bei der Jungenaufzucht ist ein nachlassender Bruterfolg. 38 Prozent der europäischen Vogelarten könnten bedingt durch den Klimawandel in Teilen ihrer Verbreitungsgebiete aussterben, wenn die weltweite Erwärmung um mehr als zwei Grad ansteigt. 

Machen wir weiter wie bisher, wird es viele Arten vielleicht schon bald nicht mehr geben. Es ist dringend an der Zeit, die bisherigen Entwicklungen, die zum Klimawandel beitragen, zu stoppen und uns mehr für den Klimaschutz einzusetzen. Gemeinsam können wir es schaffen.

Macht mit bei der Earth Hour. Helft uns, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und die Botschaft „Klimaschutz = Artenschutz“ zu verbreiten. Für einen lebendigen Planeten! 

  • Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • Pinterest
  • drucken

Marginal Section

   
Informiert
bleiben
Informiert
bleiben