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Stand: 26.03.2017

Earth Hour 2017: Rekordbeteiligung mit klarer Botschaft

Von New York nach Nairobi, von Paris nach Panama. 7000 Städte, 184 Länder: Die 11. Earth Hour brach 2017 Jahr alle Rekorde. Es war die größte Earth Hour aller Zeiten, gefeiert in allen 24 Zeitzonen und auf allen Kontinenten. Es ist die größte Klimaschutzaktion der Welt.

Earth Hour 2017 Sydney © Quentin Jones / WWF Australia
Earth Hour 2017 Sydney © Quentin Jones / WWF Australia

Bei der WWF Earth Hour schalten Millionen Menschen für eine Stunde das Licht aus, um so ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Jeweils abends um halb neun machen  rund um die Erde machten Millionen Menschen die Lichter aus und die Städte verdunkeln ihr Wahrzeichen: das Opernhaus in Sydney, den Burj Khalifa Wolkenkratzer in Dubai, den Moskauer Kreml, die Pyramiden von Gizeh, die Akropolis, der Petersdom,  das Empire State Building – und in Deutschland traditionell das Brandenburger Tor.

 

Auch in Deutschland gab es dieses Jahr ein Rekord mit 323 teilnehmenden Städten – 80 mehr als im letzten Jahr. In zehn deutschen Städten formten jeweils tausend LED-Kerzen eine Erde mit fünf Metern Durchmesser. Auf dem Pariser Platz in Berlin zählten die Besucher den Countdown herunter, bis um punkt 20:30h unter Jubel die Lichter des Brandenburger Tores (und übrigens auch der benachbarten US-Botschaft) ausgingen.

Wenn der Panda-Chef für die Lautstärke strampelt

„Die Earth Hour ist ein fantastisches Beispiel dafür, wie Menschen auf der ganzen Welt gemeinsam für ein Ziel kämpfen“, sagte Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. „Millionen Menschen wollen nicht auf die Politik warten, sondern jetzt sofort etwas für den Planeten tun. Der Klimaschutz kann nur gelingen, wenn wir alle etwas dazu beitragen – und zwar jeden Tag.“ Sprach`s und stieg auf`s nebenstehende Fahrrad. Klimaschutz soll Spaß machen, sagt Brandes . Und so strampelte auch der Chef, damit die Band „PandaZ“ klimafreundlich rocken konnte. Von leise sein ist ja bei der Earth Hour keine Rede.

Die Botschaft dieser Earth Hour war jedenfalls laut zu hören: Immer mehr Menschen wollen sich gegen den Klimawandel engagieren. Immer mehr Leute verstehen, dass die Zeit des Hinhaltens vorbei sein muss. Obwohl oder gerade weil dem Klimaschutz vom US-Präsident die kalte Schulter gezeigt wird.

„Höchste Zeit für Deutschland“

2016 war wieder das wärmste Jahr seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. „Der Klimawandel ist real und wir müssen etwas dagegen tun“,  sagte WWF Chef Brandes. Die Welt muss handeln. Und Deutschland muss vorangehen. Im November 2017 tagt der Weltklimagipfel in Bonn. „Es wird höchste Zeit, dass Deutschland auch wieder die Vorreiterrolle im Klimaschutz übernimmt“.

 

Am besten fängt Deutschland schon damit an, bevor auf der Welt wieder überall das Licht angeknipst wird. Auf den Cook Inseln, mitten im Pazifik. Ein paar Stunden sind also noch Zeit.

Fotos von der deutschlandweiten Earth Hour

Weltweit feiern 188 Länder die Earth Hour 2017. Impressionen einiger Länder finden Sie hier

https://www.flickr.com/photos/earthhour_global/

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