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Stand: 01.03.2016

Lebensmittel

Wusstest Du, dass jeder Deutsche durchschnittlich 89,2 Kilo Fleisch im Jahr verputzt? Aber 125 Mal weniger Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen! Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt lediglich 12 bis 14 Kilo Fleisch pro Jahr. Wir essen also zu viel Fleisch und zudem zu wenig Obst. Das ist nicht besonders gesund, aber was hat das mit dem Klima zu tun? 14 Prozent der Treibhaus-Emissionen unseres täglichen Lebens entfallen auf den Bereich der Ernährung!

TIPPS und FACTS:

  • 46 Prozent der gesamten Anbaufläche in Deutschland werden allein für die Futterproduktion für die Tiere genutzt, die uns die Milch für den Kaffee geben, unser Frühstücksei liefern oder von den Fleischessern unter uns als Steak gegessen werden. Bei den Anbauflächen handelt es sich überwiegend um Monokultur. Die zerstört die Artenvielfalt. Zudem nehmen Anbauflächen der Natur und Tierwelt wichtigen und knappen Lebensraum!
  • 18 Prozent der Treibhausgasemissionen werden alleine durch Viehzucht verursacht! Der Grund ist vor allem die Düngeproduktion: Sie kostet extrem viel Energie. Zudem werden Regenwälder für Weiden und Sojaanbau gerodet. Auch in Tiermägen entsteht eine nicht unerhebliche Menge Methan, die an die Luft muss…
  • Auch problematisch ist der Wasserverbrauch: Bei der Produktion von 1 kg Rinderfleisch werden 75 Badewannen Wasser verbraucht. Für uns Deutsche nicht so präsent, aber dennoch wichtig für das Klima: Wasser ist eine knappe Ressource auf der Erde, mit der wir nachhaltig umgehen sollten!
  • Am besten Bio! Bei Bio-Produkten werden keine Kunstdünger und Pestizide verwendet, die das Grundwasser verunreinigen und zudem ungesund sind. Bei der Düngeproduktion wird viel CO2 produziert! Zudem fällt bei Bio-Lebensmitteln der Transport von Futtermitteln aus Übersee weg. Das spart Transportmeilen und CO2. Und durch Kreislaufwirtschaft und flächengebundene Tierhaltung entstehen deutlich weniger Klimagase.
  • Lebensmittel aus der Region kaufen statt Überseeware! So werden Transportmeilen vermieden.
  • Das geht einher mit saisonaler Ernährung. Diese mindert das energieaufwendige Beheizen von Treibhäusern.
  • Lebensmittel gehören in den Mund nicht in den Müll! Pro Person werden jährlich 83 Kilo Lebensmittel im Wert von 235 Euro in die Tonne geschmissen. Das ist nicht nur schade um das Essen und das Geld, sondern auch schlecht für das Klima. Denn: bei jeder Lebensmittelproduktion entsteht auch CO2. Also nicht zu viel einkaufen, Lebensmittel richtig lagern und auf die Haltbarkeit achten. Wichtig: es handelt sich um die angezeigte Mindesthaltbarkeit! Viele Lebensmittel sind noch z.T. lange über das Datum hinaus genießbar.

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