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Erdbeben in Chinas Pandaregion

13. Mai 2008

 

Ein Erdbeben der Stärke 7.8 auf der Richterskala hat am Pfingstmontag Chinas Südwesten erschüttert. Das Epizentrum lag nicht einmal 100 Kilometer nordwestlich von Chengdu, von wo aus der WWF das Schutzprogramm für den Großen Panda koordiniert. Die WWF-Experten vor Ort sind mit dem Schrecken davongekommen. "Die Erde hat zehn Minuten lang gebebt", beschreibt Büroleiter Ling Lin die Situation. "Als alles vorbei war, haben wir uns in den Armen gelegen, überglücklich, dass wir noch leben."

 

Wie die Situation im Panda-Projektgebiet aussieht, das zum Teil deutlich näher am Epizentrum des Bebens liegt, weiß bislang niemand. Ling Lin und seine Kollegen versuchen, die WWF-Pandawildhüter und die Vorsteher der Dörfer zu erreichen, die der WWF mit Biogasanlagen und beim Aufbau von Öko-Tourismus unterstützt. Der WWF arbeitet mit Unterstützung von Spenden aus Deutschland u.a. in Wolong und in den Bergregionen Minshan und Qionglaishan für den Schutz der Großen Pandas und ihren Lebensraum.  

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