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Stand: 03.11.2015

Bedrohte Arten: Der Klimawandel gibt ihnen den Rest!

Afrikanischer Elefant

Afrikanischer Elefant © Michael Poliza / WWF

Afrikanischer Elefant

Die größten Landsäugetiere der Erde haben einen enormen Bedarf an Frischwasser. In einer wärmeren Welt mit mehr Dürren können sie ihren Durst kaum noch stillen.


Anzahl: Es gibt noch 470.000 Afrikanische Elefanten.

Verbreitungsgebiet: In Afrika südlich der Sahara, in Tropenwäldern, Savannen und Teilen der Wüsten und Halbwüsten.


Nahrung: Ausschließlich Pflanzen. Heute schon bedroht durch: Wilderei auf Elefanten wegen ihres Elfenbeins ist die Hauptbedrohung. Dazu kommt der Verlust von Lebensraum durch den Bau von Straßen, Dämmen, Minen und anderen Infrastrukturprojekten. Dadurch dass der Mensch immer weiter in den Lebensraum der Dickhäuter eindringt, kommt es auch immer öfter zu Konflikten zwischen Elefant und Mensch.


Gefährdungsstatus: Gefährdet - hohes Risiko des Aussterbens in der Natur in unmittelbarer Zukunft.


Und jetzt noch der Klimawandel: Immer häufigere und stärkere Dürreperioden sagt der Weltklimarat (IPCC) für die Heimat der Afrikanischen Elefanten voraus. Das ändert für die Tiere alles: Die Vegetation, in der sie leben, die Pflanzen, die sie fressen und vor allem das Angebot an lebenswichtigem Frischwasser. Elefanten sind sehr anpassungsfähige Tiere. Aber ob das ausreicht, um mit den Veränderungen durch den Klimawandel zu leben, ist fraglich.

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