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Stand: 03.11.2015

Bedrohte Arten: Der Klimawandel gibt ihnen den Rest!

Schneeleopard

Schneeleopard © Klein & Hubert / WWF

Schneeleopard

Der Klimawandel bedeutet immer weniger Platz und Rückzugsmöglichkeiten für die ohnehin stark gefährdeten „Geister der Berge“.


Anzahl: Es gibt heute nur noch etwa 4000 bis 6000 Schneeleoparden und der Bestand geht stetig zurück.


Verbreitungsgebiet: In den Hochgebirgen Zentralasiens und des Himalajas – bis in Lagen von 5500 Metern Höhe.


Nahrung: Schneeleoparden sind Fleischfresser. Die liebsten Beutetiere sind Huftiere wie Blauschafe oder Steinböcke, aber auch Murmeltiere und größere Vögel.


Heute schon bedroht durch: Illegale Jagd und Wilderei machen den scheuen Tieren schwer zu schaffen, denn sowohl ihr Fell als auch ihre Knochen sind heiß begehrt. Dazu kommt die zunehmende Zerstörung ihres Lebensraumes und damit auch mehr und mehr Konflikte, wenn die Leoparden in den sich ausbreitenden Siedlungen auftauchen oder Nutztiere erlegen.


Gefährdungsstatus: Stark gefährdet - sehr hohes Risiko des Aussterbens in der Natur in unmittelbarer Zukunft.


Und jetzt noch der Klimawandel: Mit fortschreitender Erderwärmung könnten die Schneeleoparden mehr als ein Drittel ihrer ohnehin knapper werdenden Gebirgslebensräume verlieren: Wärmere Temperaturen verschieben die Baumgrenze und ermöglichen Landwirtschaft und Nutztierhaltung auch in höheren Lagen. Die Rückzugsgebiete für die Schneeleoparden werden somit immer kleiner.


Auf den Spuren des Schneeleoparden: Aktuelle WWF-Expedition in der Mongolei>>

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