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Stand: 29.01.2014

Jahresbericht: Die Bilder des Jahres

Energiewende für Deutschland

Energiewende-Schriftzug am Brandenburger Tor © David Biene / WWF

Energiewende für Deutschland

Am Brandenburger Tor gingen am 23. März für eine Stunde die Lichter aus. Die Earth Hour 2013 – eine weltweite Aktion des WWF – macht’s möglich. In Deutschland beteiligten sich 144 Städte, von Aachen bis Zwickau. Bei der zentralen Veranstaltung in Berlin auf dem Pariser Platz wurde unter großem Jubel der Besucher die Beleuchtung des Brandenburger Tors ausgeschaltet. Mit stromerzeugenden Fahrrädern brachten WWF-Aktivisten das deutsche Motto der Earth Hour – „Ja zur Energiewende!“ – auf einem acht Meter breiten LEDSchriftzug zum Leuchten und setzten ein klares Zeichen für den Natur- und Klimaschutz.

Bis es so weit ist, dass ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien aus unseren Steckdosen fließt, braucht Deutschland während einer Übergangszeit noch genügend konventionelle Kraftwerke, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Augenblicklich ist vor allem der Fortbestand moderner Gaskraftwerke in Frage gestellt, unter anderem, weil der Ausbau der Erneuerbaren deren Erträge schmälert. Kurzum: Unser Strommarkt braucht ein neues Design. Der WWF hat dazu ein Modell entwickelt, in dem er „Fokussierte Kapazitätsmärkte“ beschreibt. Dieses Modell folgt dem Anspruch, Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz und Klimaschutz maximal sicherzustellen, damit die Energiewende wirklich unumkehrbar wird. Die Vorschläge des WWF haben mächtig Wind in die Debatte gebracht.

Der WWF arbeitet mit Hochdruck daran, das Modell politisch durchzusetzen.


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