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Stand: 29.01.2014

Jahresbericht: Die Bilder des Jahres

Kampf gegen die Wildtiermafia

Detailaufnahme eines toten Elefanten © WWF-Canon / Green Renaissance

Kampf gegen die Wildtiermafia

Ein blutiger Beutezug in Afrika. Vor allem Elefanten und Nashörner stehen im Fadenkreuz von Wilderern. Zurück bleiben die traurigen Überreste sinnlos getöteter Tiere.

Mit dem illegalen Handel von Stoßzähnen, Hörnern, Fellen und anderen Tierteilen lassen sich Millionen verdienen. 2012 fielen schätzungsweise 30.000 Elefanten und über 668 Nashörner allein in Afrika der Wilderei zum Opfer. Und warum? Elfenbeinschmuck und Nashorn gelten vor allem in Asien als Statussymbole. Nashornpulver zudem als Heilmittel. Das war Anlass für eine weltweite Kampagne des WWF. Das Ziel: in den afrikanischen Ländern die Tiere besser zu schützen und in den asiatischen Abnehmerstaaten die Nachfrage nach illegalem Elfenbein und Nashorn einzudämmen.

Mit Hilfe von Geldern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurde ein Aktionsplan für Zentralafrika gestartet. In Deutschland haben sich fünf Ministerien zusammengeschlossen, um gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen wie dem WWF konkrete Maßnahmen gegen Wilderei und Schmuggel zu ergreifen.



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