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Stand: 29.01.2014

Jahresbericht: Die Bilder des Jahres

Land unter

Luftaufnahme des Hochwassers in Riesa © euroluftbild.de/Peter Schubert

Land unter

Wasser, so weit das Auge reicht – wie hier in Riesa, wo normalerweise Menschen zu Hause sind. Eine Katastrophe. Wieder ein „Jahrhunderthochwasser“. Das im Mai und Juni 2013 war das vierte innerhalb von nur 16 Jahren. Gründe dafür gibt es viele, aber entscheidend ist, dass zum Beispiel die Elbe über 80 Prozent ihrer natürlichen Überflutungsflächen eingebüßt hat. Der WWF ist seit Jahrzehnten an den Renaturierungen deutscher Flüsse beteiligt, vor allem am Rhein und an der Elbe. Im Jahr 2001 begann der WWF an der Mittleren Elbe sein größtes Vorhaben in Deutschland. Das Vorbildprojekt geht gut voran – und findet große Aufmerksamkeit in Zeiten steigender Pegel. Bis 2018 soll zwischen Mulde- und Saalemündung ein durchgehender Verbund überflutbarer Auenwälder auf einer Fläche von rund 2.500 Hektar geschaffen und gesichert werden. Das schützt zugleich den Lebensraum auentypischer Tier- und Pflanzenarten. Überdies trägt die Vergrößerung der natürlichen Überflutungsfläche dazu bei, die Hochwassergefahr flussabwärts zu reduzieren. Die Gefahr von Deichbrüchen kann so gemindert werden. Der Weg zurück zur Natur ist ebenso ein naturnaher Hochwasserschutz.


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