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Invasive Arten: Gefahren der biologischen Einwanderung

Bisam

© Stefan Ertl / Wikimedia-Commons

Bisam

Der Bisam stammt ursprünglich aus Nordamerika. Anfang der 1920er Jahre kam sein Pelz in Mode und wurde teuer gehandelt. Bisamratten wurden für die Haltung in Pelztierfarmen zu Tausenden eingeführt. Nachdem der Preis für die Felle stark gefallen war, wurden viele Farmen geschlossen und die Tiere in die Natur entlassen. In ganz Deutschland ist der Bisam nun eingebürgert. Er ernährt sich von Uferpflanzen, Flusskrebsen und Muscheln. Durch seine Lebensweise richtet er häufig Schäden an Ufern, Verkehrswegen, Fischteichen und wasserbaulichen Schutzeinrichtungen. Auf der anderen Seite kann er aber auch dazu beitragen, Gewässervegetation zu fördern und die Ansiedlung von Wasservögeln begünstigen.

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