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Invasive Arten: Gefahren der biologischen Einwanderung

Ochsenfrosch

Ochsenfrosch © Martin Harvey / WWF Cannon

Ochsenfrosch

In Europa wurde der nordamerikanische Ochsenfrosch hauptsächlich als Delikatesse für die Gastronomie eingeführt. Hobbygärtner setzen ihn zudem in Gartenteichen aus, da war der Weg zum nächsten Tümpel nicht weit. Ochsenfrösche sind vermehrungsfreudig – ein Weibchen legt mehr als 20.000 Eier. Bei uns fehlen die typischen Fressfeinde ihrer nordamerikanischen Heimat wie Wasserschlangen und Schildkröten. Heimische Amphibien werden getötet und verdrängt. Ausgewachsene Ochsenfrösche werden bis zu einem Kilo schwer und fressen Insekten, Würmer, Krebse, Schnecken, kleinere Frösche, Schlangen, Eidechsen, Fische, Nagetiere, Entenküken – alles, was sie überwältigen können. In den vom Ochsenfrosch besiedelten Laichgewässern wie etwa am Oberrhein fehlen inzwischen Kaulquappen der einheimischen Amphibienarten fast völlig.

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