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Jahresbericht 2011/2012

Die Höhepunkte des zurückliegenden WWF-Jahres in Bildern

Kopfüber ins Glück

© Michael Raimondo / GREEN RENAISSANCE / WWF

Kopfüber ins Glück

Zwölf Minuten dauerte der Flug in die neue Heimat, den die 19 narkotisierten Spitzmaulnashörner ohne Blessuren überstanden haben. Die ungewöhnliche Umsiedlungsaktion war nötig geworden, da 2011 in Südafrika bereits 448 Nashörner der Wilderei zum Opfer fielen – so viel wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wenn also Gefahr im Verzug ist, müssen Naturschützer schnell handeln – so wie im November 2011, als der WWF kurzerhand einen Militärhubschrauber mietete. Tierärzte waren zugegen, als die bis zu 1.400 Kg schweren Rhinozerosse kopfüber und mit verbundenen Augen an Stahlketten befestigt wurden. Mit dem Transport per Helikopter ersparte man den bedrohten Tieren die Strapazen eines stundenlangen Autotransports durch das Hügelland des östlichen Südafrikas. Die Aussiedlung ist Teil der sogenannten „Black Rhino Expansion in South Africa“.