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Jahresbericht 2011/2012

Die Höhepunkte des zurückliegenden WWF-Jahres in Bildern

Meer für alle

© Philipp Kanstinger / WWF

Meer für alle

Meere haben nicht nur Ufer als Begrenzung, sondern auch unsichtbare Grenzen: Nutzungsgrenzen – unter anderem für Transport, Energieerzeugung, Rohstoffausbeutung, Erholung, Fischerei. All diese Anforderungen führen zur Belastung bis hin zur Überlastung der Natur. Das bekommt auch die Kegelrobbe in der Ostsee zu spüren.

Der WWF setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung der Ostsee ein. Es gilt, ökologische und wirtschaftliche Interessen in Einklang zu bringen. Wie das geht, zeigt ein Konzept zur Meeresraumplanung in der Ostsee. Hier beteiligt sich der WWF mit 13 weiteren Partnern und sieben Ländern aktiv am „BaltSeaPlan“-Projekt.

Das Ziel: die zahlreichen verschiedenen Nutzungsansprüche in der Ostsee auf engem Raum sinnvoll zu verteilen, darunter die Planungen für Verkehr, Energieproduktion, Naturschutz und Fischerei. Ein Konzept dieser Art gibt es bisher für kein Meeresgebiet. Zum Abschluss des Projekts, im Januar 2012, wurde eine „Vision 2030“ vorgestellt, in der es dem WWF-Ostseebüro gelang, Naturschutz und Fischerei zu integrieren. Die Ostseeregion übernimmt damit innerhalb der EU und weit darüber hinaus eine Vorreiterrolle.