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Kermit droht der Klimatod

Gefährdeter Taucher: Meerechse (Amblyrhynchus cristatus)

Meerechsen kommen nur auf den Galápagos-Inseln vor und sind weltweit die einzige Leguanart, die im Salzwasser ihre Nahrung sucht. Männliche Meerechsen tauchen auf der Suche nach Algen bis zu 20 Meter tief. Nach ihren Tauchgängen müssen sich die Echsen erstmal im Sonnenlicht erwärmen, was auch der Hauptgrund für ihre dunkle Färbung ist.

Meerechsen werden auf der Internationalen Roten Liste als „gefährdet“ eingestuft. Vor allem junge Meerechsen werden häufig von verwilderten Hunden und Katzen gejagt. Doch die größte Bedrohung stellt das Klimaphänomen El Niño dar. Denn erhöhte Wassertemperaturen verdrängen die natürliche Nahrungsquelle der Meerechsen. In den 80er Jahren sind bei einem starken El Niño 70 Prozent der Population gestorben.

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