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Naturschutz in Deutschland

Kegelrobben

© Hans-Ulrich Roesner / WWF

Kegelrobben

Der Rückgang von Umweltgiften und ein Jagdverbot haben dazu geführt, dass die Kegelrobbe an die deutsche Ostseeküste zurückkehrt. Der WWF hilft mit, Deutschlands größte Raubtiere zu schützen und Interessenkonflikte mit Fischern oder Touristen zu vermeiden. Dabei helfen seit letzten Sommer auch die „Robbenbotschafter“: Jugendliche im Alter von 11 bis 13 Jahren klären Urlauber und Einheimische über das Verhalten der Tiere auf und bauen Vorbehalte ab. Dass die Kegelrobben nicht schuld daran sind, dass es immer weniger Fische in der Ostsee gibt, erfahren auch die Besucher des Ozeaneums in Stralsund. Dort zeigt der WWF in einer interaktiven Ausstellung, wie es zum Raubbau in den Meeren kommt – und was jeder Einzelne dagegen tun kann. Zehn Prozent der Ostsee stehen inzwischen unter Schutz, nicht zuletzt mit Hilfe des WWF. Doch 25 Prozent hält die Umweltstiftung für nötig. Außerdem will der WWF die noch immer zu hohe Zufuhr von Nährstoffen aus der Landwirtschaft stoppen, die im Sommer manche Ostseegebiete in sauerstofflose Todeszonen verwandeln.

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