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Philosophie der Tiere

Michel de Montaigne (1533–1592): Der Mensch, Gespiele des Tieres

© Anup Singh / WWF

Michel de Montaigne (1533–1592): Der Mensch, Gespiele des Tieres

„Wenn ich mit meiner Katze spiele“, fragt Montaigne, „wer weiß, ob sie nicht vielmehr mit mir spielt?“ In seinem provokanten Essay „Apologie für Raymond Sebond“ gibt sich Montaigne als Advokat der Tiervernunft. Indem Montaigne den Tieren traditionell menschliche Fähigkeiten wie Sprechen und Denken zuschreibt, kritisiert er das eingebildete Selbstbild des Menschen.

(„Essays“, Zweites Buch, XII. Hauptstück, „Apologie für Raymond Sebond“, 1580)

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