WWF Deutschland

http://www.wwf.de/


Content Section

WWF-Bild des Tages

Grippe statt Staupe

Seehund © iStock / Getty Images

Grippe statt Staupe

In den letzten Wochen wurden im schleswig-holsteinischen Wattenmeer und auf Helgoland 350 tote Seehunde gefunden – eine Epidemie war zu fürchten. Wie heute veröffentlichte Untersuchungen zeigten, ist aber nicht die gefürchtete Seehundstaupe die Ursache. Laut Nationalparkverwaltung waren die Tiere an Influenza und Lungenentzündungen erkrankt. Auch Bakterien wie Streptokokken wurden nachgewiesen. „Es ist wohl kein Massensterben zu befürchten“, sagt WWF-Wattenmeer-Experte Hans-Ulrich Rösner in Husum.


Der WWF-Experte empfiehlt, toten oder kranken Seehunden nicht zu nahe zu kommen und auch Hunde von ihnen fernzuhalten.


Streberwissen: Insgesamt leben heute rund 40.000 Seehunde in dem zu Dänemark, Deutschland und den Niederlanden gehörenden Wattenmeer – Tendenz steigend. „Der wachsende Bestand ist nach jahrhundertelanger Verfolgung ein großer Erfolg der Schutzbemühungen“, sagt WWF-Experte Rösner. Das Wattenmeer ist als Nationalpark geschützt und wurde von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt.


Mehr über Seehunde im WWF-Artenlexikon >>

  • Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • Pinterest
  • drucken
   
Unterstützen Sie
den WWF
Unterstützen Sie
den WWF