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Baustopp am Jangtsekiang

Die Baustelle des Drei-Schluchten-Staudamms am Jangtsekiang. Dieser Damm ist bereits seit etlichen Jahren in Betrieb © Michel Gunther / WWF

Baustopp am Jangtsekiang

Gute Nachrichten aus China: Der umstrittene Bau des Xiaonanhai-Staudamms am Fluss Jangtsekiang ist endlich gestoppt worden. Der Bau des Dammes hätte viele Gebiete zerstört, in denen dutzende endemische Fischarten heimisch sind - also Arten, die es nur hier gibt. Der Abbruch des Bauvorhabens gleicht für diese und andere Flussbewohner einer Rettung in letzter Sekunde. Besonders erfreulich ist, dass die chinesische Regierung mit dieser Entscheidung ein klares Zeichen für Artenvielfalt und den Erhalt komplexer Ökosysteme setzt.


Streberwissen: Der Xiaonanhai-Staudamm sollte der letzte in einer Reihe von zwölf Dämmen entlang des Jangtsekiangs werden. Mit seinem Entstehen wäre das letzte unbebaute Stück des großen Flusses verschwunden. Der WWF China hatte bereits 2013 festgestellt, dass nur noch 17 der ursprünglich 143 Fischarten im Oberlauf des Flusses zu finden sind.


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