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Noch seltener ist ausgestorben

Breitmaulnashorn © naturepl.com / Mark Carwardine / WWF-Canon

Noch seltener ist ausgestorben

Das nördliche Breitmaulnashorn gilt als das seltenste Großsäugetier der Welt. Nach einem Tiefpunkt in den 1970er Jahren hatte sich die Population auf etwa 40 Exemplare erholt. Doch durch Bürgerkrieg und Wilderei gilt das nördliche Breitmaulnashorn seit 2008 als in freier Wildbahn ausgerottet. Im Reservat Ol Pejeta in Kenia lebten seit 2009 zwei weibliche und zwei männliche Tiere aus dem Zoo Dvur Králové (Tschechien) als Zuchtgruppe, von denen man gehofft hatte, sie würden sich in ihrer natürlichen Umgebung vermehren. Hier ist nun der 34-Jahre alte Bulle Suni gestorben. Nun sind es nur noch insgesamt sechs Tiere, davon gerade noch ein einziges reproduktionsfähiges Männchen. Jetzt sieht es wirklich düster aus für diese Art.


Streberwissen: Sie bewohnen die grasbewachsenen Savannen und Offenflächen innerhalb der Buschvegetation Afrikas - doch zwischen den Verbreitungsgebieten der beiden Unterarten liegen mehr als 2000 Kilometer. Von der südlichen Unterart gibt es immerhin aber noch fast 20.000.

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