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Kalt, kälter, Sibirien

© naturepl.com / Bryan und Cherry Alexander / WWF

Kalt, kälter, Sibirien

Auch wenn die Winter hierzulande immer mediterraner werden, gibt es Regionen in denen Schnee und Eis immer noch gewiss sind: Im subpolaren Klima der Jamal-Halbinsel in Nordwestsibirien taut der Permafrostboden nur während des kurzen Sommers auf und auch dann laden die Wassertemperaturen im arktischen Ozean nicht gerade zum Baden ein. Jamal ist seit jeher die Heimat der indigenen Nenzen, einem Nomadenvolk, das seit Jahrtausenden riesige Rentierherden über die Insel treibt. Der gemeinsame Lebensraum von Rentier und Mensch wird seit einigen Jahren durch die Förderung von Erdgas bedroht. Der russische Konzern Gazprom leitet das Gas über Pipelines unter anderem direkt nach Deutschland.


Streber-Wissen: Der Begriff der „Nenzen“ geht auf das Volk selbst zurück und bedeutet schlicht Mensch. Heute bewohnen noch ungefähr vierzigtausend Nenzen verschiedene Gebiete in Russland. Von allen sibirischen Völkern haben sie ihre traditionelle Lebensweise am besten erhalten können. Trotzdem sind viele der einst rein nomadisch lebenden Nenzen heutzutage sesshaft geworden.

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