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Überlebt hinter Gittern

Südchinesischer Tiger © picture-alliance / dpa

Überlebt hinter Gittern

Seit den 1970er Jahren ist der südchinesische Tiger nicht mehr in der Natur gesehen worden. Laut chinesischen Zoologen streifen weltweit nur noch 130 Tiere dieser Art umher – durch Zoogehege und Aufzuchtstationen. Um die Spezies steht es sehr schlecht: Ist eine Art 50 Jahre nicht mehr in ihrer natürlichen Umgebung gesichtet worden, wird sie für ausgestorben erklärt.


Die meisten der Tiere leben auch heute noch in China, verteilt auf 15 Zoos. 20 Exemplare gibt es mittlerweile auch in Südafrika, sie sind die Nachkommen von fünf Tigern, die bereits 2003 die weite Reise von China nach Afrika antraten. Dort wird ein ehrgeiziges Projekt verfolgt: Die Tiere sollen für das Leben in Freiheit trainiert werden, um sie wieder auswildern zu können. Noch wäre das nicht möglich – in Gefangenschaft geboren, haben die Tiger nie gelernt zu jagen und sich selbst zu versorgen.


Streberwissen:

Das Fell der Südchinesischen Tiger schimmert rötlicher als das anderer Tigerarten, durchzogen wird es von relativ weit auseinanderliegenden Streifen. In den letzten Jahren stellten sich angebliche Sichtungen stets als Trugschluss heraus. Aufnahmen eines frei lebenden Tigers wurden 2008 als Fälschung entlarvt.


Erfahrt mehr über das Engagement des WWF beim Tiger-Schutz >>

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