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Wenn Eisbären hungern

Hungernder Eisbär © Kerstin Langenberger / arctic-dreams

Wenn Eisbären hungern

Gar nicht gut was Arktis-Guide und Naturfotografin Kerstin Langenberger hier vor Spitzbergen festgehalten hat. Nicht gut für den Eisbären, nicht gut für die Welt. Dieser Eisbär muss offensichtlich hungern, an ihm ist kaum noch etwas dran. Und das Eis fehlt.


Eisbären sind auf das arktische Eis angewiesen. Genau davon gibt es aber immer weniger. Im Winter kommt es später, im Sommer geht es früher. Den Bären bleibt deshalb immer weniger Zeit für die Jagd nach ihrer Lieblingsspeise - der Ringelrobbe. Wenn die Schollen im Frühjahr brechen, müssen die Tiere dann immer größere Strecken schwimmen. Ein Kraftakt für die ohnehin zu dünnen Bären.


Der Eisbär ist ein passendes Symbol für den Klimawandel. Auf der UN-Klimakonferenz wird auch um sein Schicksal verhandelt. Werden die Auswirkungen des Klimawandels nicht abgemildert, sehen wir bald mehr dieser Bilder. Und irgendwann Eisbären vielleicht nur noch in Zoos.


Streberwissen: Ausgewachsene (und gut genährte) Eisbären können eine Länge von bis zu 3,40 Metern erreichen und 800 Kilogramm auf die Waage bringen. Dabei hängt die Größe stark vom Wohnort der Bären ab. Die kleinsten Bären leben auf Spitzbergen, während die größten in der Nähe der Beringstraße, dem Meeresabschnitt zwischen Alaska und Russland, vorkommen.


Auf arkgis.org erfahren Sie mehr über die Veränderungen in der Arktis und die Lebensräume der Eisbären >>

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