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Das Eis geht, die Orcas kommen

Orcas © Arco Images

Das Eis geht, die Orcas kommen

Eisfläche des Nordpolarmeeres schrumpft unaufhörlich. Das amerikanische National Snow and Ice Data Centre (NSIDC) veröffentlichte am 16. September 2015 aktuelle Zahlen, nach denen das Eis der Arktis derzeit nur noch 4,41 Millionen Quadratkilometer misst. Das ist der viertniedrigste Stand seit der Beginn Satellitenmessung. Der Rückgang des „Ewigen Eises“ hat Folgen für die Ozeane. So dringen zunehmend neue Arten in die eisfreien Regionen vor. In den kanadischen und norwegischen Gebieten der Arktis beobachten Forscher zunehmend Schwertwale, die dort auf Jagd nach anderen Walen, Robben, Pinguinen und Heringsschwärmen gehen.


Streberwissen:

Schwertwale - auch Orcas oder Killerwale genannt - sind die größten Raubtiere der Welt. Ihr Beutespektrum umfasst mindestens 140 Arten. Dringen solche Spitzenprädatoren in neue Lebensräume ein, können sie diese durch ihre Anwesenheit gravierend verändern. Orcas sind fast in allen Weltmeeren anzutreffen, allerdings meiden sie aufgrund ihrer hohen Rückenflosse vereiste Gewässer. Aufgrund der Eisschmelze erobern sie sich aber nun auch die Arktis.

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