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Skandal in Mosambik: Beschlagnahmte Nashorn-Hörner gestohlen

Enthorntes Nashorn © Brent Stirton /Getty Images / WWF UK

Skandal in Mosambik: Beschlagnahmte Nashorn-Hörner gestohlen

Es war die größte Beschlagnahmung von Nashorn-Horn in der Geschichte: In einem Haus am Rande der mosambikanischen Hauptstadt Maputo hatte die Polizei Mitte Mai 65 Nashorn-Hörner und mehr als eine Tonne Elfenbein beschlagnahmt. Ein Fund mit Millionenwert. Doch nun verschwanden zwölf der beschlagnahmten Nashorn-Hörner quasi unter den Augen der Polizei aus einem ihrer Lagerhäuser. Das ist ein herber Rückschlag im Kampf gegen den illegalen Wildtierhandel und die mosambikanischen Behörden müssen alles daran setzen, die Hörner zu finden, bevor sie ins Ausland geschmuggelt und dort weiter verkauft werden.


Streberwissen: Der Fall in Mosambik ist nicht die einzige Schreckensnachricht dieses Monats. Neue Zahlen belegen: Die Wilderei ist auf einem traurigen Vormarsch. In Südafrika sind in diesem Jahr bereits 393 Nashörner der Wilderei zum Opfer gefallen, deutlich mehr als im vergangenen Jahr. In Namibia gab es dieses Jahr schon 60 gewilderte Nashörner. Das sind mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2014. Die meisten dieser Nashörner fielen den Wilderern im Etosha Nationalpark zum Opfer, wo die Tiere eigentlich sicher sein sollten.


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