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Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Explosion - Deepwater Horizon © United States Coast Guard

Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Vor fünf Jahren explodierte die von BP betriebene Öl-Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Bis das Bohrloch am 16. Juli geschlossen werden konnte, strömten rund 800 Millionen Liter Rohöl ungehindert in den Ozean. Ölbarrieren an den US-amerikanischen Küsten und die Versuche, den riesigen Ölteppich auf dem Meer abzubrennen, erwiesen sich als erfolglos. Leidtragende der Ölkatastrophe waren vor allem zahllose Tiere wie Vögel, Schildkröten, Fische und Seekühe: Verklebtes Gefieder, verstopfte Atemwege, vergiftete Nahrung. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich einige Populationen, zum Beispiel die der Bastardschildkröte, nie mehr von der Katastrophe erholen werden.


Streberwissen: Ölkatastrophen auf dem Meer kommen leider immer wieder vor. Erst vergangene Woche sank der russische Fischtrawler „Oleg Naydenov“ 25 Kilometer südlich von Gran Canaria. Das Schiff war mit über 1400 Tonnen Treibstoff vollgetankt. Auch hier wurden schon erste ölverklebte Tiere geborgen.

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