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Wasserkraft: Nicht so harmlos wie es scheint

Staudammbaustelle am Teles Pires Fluss © Roberto Maldonado / WWF

Wasserkraft: Nicht so harmlos wie es scheint

In Südamerika bedroht der Bau von 250 neuen Wasserkraftwerken den Regenwald und das gesamte Flusssystem des Amazonas. Das zeigt ein aktueller WWF-Report, der am 13. April 2015 auf dem Weltwasserforum in Südkorea vorgestellt wurde. Für den Bau solcher Kraftwerke werden riesige Tropenwaldflächen abgeholzt und geflutet. Unzählige Tiere verlieren ihren Lebensraum. Stauseen und Staudämme unterbrechen die Zuflüsse des Amazonas. Werden die 250 Kraftwerke wirklich gebaut, bleiben nur noch drei frei fließende Zubringerflüsse des Amazonas übrig. Auch das Zuhause und die Lebensgrundlage vieler Menschen und gerade indigener Völker – zum Beispiel in Brasilien – ist in Gefahr. Nicht zuletzt spielt der Amazonas-Regenwald eine große Rolle für unser Weltklima.


Streberwissen: Das Amazonasgebiet ist eine der wichtigsten Ökoregionen der Erde. Es beherbergt den größten zusammenhängenden Regenwald der Welt und gleichzeitig das größte Flusssystem. Rund ein Zehntel aller auf dem Planeten vorkommenden Tier- und Pflanzenarten haben hier ihr Zuhause. In den vergangenen 14 Jahren wurde im Schnitt alle drei Tage eine neue Art entdeckt. Wasserkraft kann eine nachhaltige Technologie sein, doch die Kraftwerke müssen umweltverträglich gebaut werden.


Mehr Infos zum WWF-Report >>

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