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Gefahr für die Mekong-Delfine

Mekong-Delfin © Roland Seitre / WWF

Gefahr für die Mekong-Delfine

Sie sehen zwar vergnügt aus, doch einen Grund zur Freude haben die Mekong-Delfine leider nicht: Sie werden immer weniger. Nachdem in dieser Woche ein Delfinweibchen tot aufgefunden wurde, gibt es im südostasiatischen Laos vermutlich nur noch fünf Exemplare der bedrohten Art.

Im ganzen Mekong werden noch etwa 85 der Delfine vermutet. Doch sie leiden unter erheblichen Umweltbelastungen, zum Beispiel durch den Bau von Staudämmen. Auch verfangen sich immer wieder einzelne Tiere in aufgestellten Kiemennetzen. Der WWF fordert Laos auf, zum Schutz der Mekong-Delfine enger mit dem benachbarten Kambodscha zu kooperieren. Dort gibt es seit 2012 ein großes Schutzgebiet für die Tiere. (Stand 10.04.2015)


Streberwissen: Der Mekong-Delfin wird auch Irawadi Delfin (Orcaella brevirostris) genannt. Berichten zufolge helfen die Irawadi Delfine in Myanmar den dortigen Fischern bei der Jagd. Durch Klopfzeichen angelockt, kreisen die Delfine Fischschwärme in der Nähe des Fischerboots ein und zeigen mit den Flossen, wo die Fischer ihre Netze auswerfen sollen.


Mehr über die Delfine erfahren Sie im WWF-Artenlexikon.

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