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Reaktorunglück von Fukushima

Reaktorunglück von Fukushima © picture alliance / abaca

Reaktorunglück von Fukushima

Vor vier Jahren kam es durch ein Erdbeben, eine riesige Flutwelle und eine Verkettung schwerer Unfälle zu Kernschmelzen im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi – der schlimmsten nuklearen Katastrophe seit Tschernobyl. Mehr als 100.000 Menschen mussten das Gebiet um Fukushima verlassen. Die Böden und Gewässer sind verseucht, die Schäden für die Tier- und Pflanzenwelt kolossal. Japan allerdings will seine Kernreaktoren wieder hochfahren. Und das, obwohl sich ein Großteil der japanischen Bevölkerung eine Abkehr von der Kernenergie wünscht. Dabei wäre es nach Berechnungen des WWF Japan und anderen unabhängigen Umweltschutzorganisationen sowie Universitäten sogar möglich, die japanische Energieversorgung bis 2050 komplett auf erneuerbare Energien umzustellen.


Streberwissen: Einige Monate nach der Atomkatastrophe entdeckten Wissenschaftler Gen-Mutationen in Tieren. So fand man bei vielen Exemplaren der in Japan sehr verbreiteten Schmetterlingsart Zizeeria maha aus der Familie der Bläulinge, die im Larvenstadium den radioaktiven Strahlen in der Fukushima-Zone ausgesetzt waren, Missbildungen im Körperbau und Deformationen der Flügel und Augen.

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