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Mehr Leoparden, mehr Hoffnung

Amur-Leoparden © WWF Russia / ISUNR

Mehr Leoparden, mehr Hoffnung

Der Amur-Leopard ist die wohl seltenste Großkatze der Welt – aber ihr Bestand nimmt zu! 2007 wurden in Russland ganze 35 Exemplare gezählt, im Winter 2012/2013 immerhin schon 49. Jetzt sind es 57 Tiere, wie jüngste Zählungen ergeben haben. Die meisten leben unweit von Wladiwostok, ganz im Fernen Osten Russlands. Und auch im benachbarten China sollen wieder zwölf bis fünfzehn der seltenen Raubkatzen unterwegs sein, insgesamt leben also nun etwa 70 Exemplare in freier Wildbahn. Es werden also nicht nur mehr Leoparden, auch ihr Verbreitungsgebiet vergrößert sich – Schritt für Schritt entfernt sich der Amur-Leopard von der Ausrottung, die lange unabwendbar schien. Die intensiven Schutzbemühungen sind also nicht umsonst!


Streber-Wissen: Und was hat der WWF damit zu tun? Eine Menge. Der WWF war 2012 maßgeblich an der Ausweisung des Leopardovy-Schutzgebiets beteiligt, rückblickend ein Meilenstein für das Überleben der Leoparden. Der WWF unterstützt Anti-Wilderer-Programme und Umweltbildung vor Ort. Und der WWF hat einen Plan, wie es jetzt weitergehen muss: mit einem grenzüberschreitenden russisch-chinesischen Schutzgebiet. Dann könnte der Amur-Leopard wieder eine stabile Population erreichen – und wäre irgendwann vielleicht nicht mehr die seltenste Katze der Welt.


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