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WWF-Bild des Tages

Wal-Drama an der Nordspitze der Südinsel

Gestrandete Grindwale © Picture Alliance

Wal-Drama an der Nordspitze der Südinsel

Auf der neuseeländischen Landzunge Farewell Spit sind rund 200 Grindwale gestrandet - und stecken nun fest. Einige Tiere sind schon verendet. Im Wettlauf mit der Zeit versuchen mehr als 100 Helfer, die bis zu sechs Meter langen Wale feucht zu halten, um sie bei der nächsten Flut wieder in tieferes Wasser zu bringen. Wir drücken alle Daumen!


Streber-Wissen: Warum Wale stranden, bleibt oft unklar. Es kann natürliche Ursachen haben, wie etwa Störungen des Erdmagnetfeldes, Strömungen oder eine Krankheit. Wale und Delfine können aber auch durch menschengemachten Stress aus der Spur geraten, vor allem durch militärische Sonargeräte, Erkundung von Öl-/Gasvorkommen und Lärm von Schiffen. Viele Kleinwale und Delfine orientieren sich mit Hilfe einer äußerst sensiblen Echoortung, die ähnlich wie die der Fledermäuse funktioniert. Die Fähigkeit der Wale zum Navigieren kann sich bei Störungen verringern - und flaches Wasser wie bei Farewell Spit zur Todesfalle werden.

Helfen Sie den Walen >>

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