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Gemeiner Genosse oder treue Seele?

12. Februar 2007

Der WWF zum Valentinstag: Tierisches Liebesverhalten im Test

 

Frankfurt - Im Tierreich lauern die Männer der Schöpfung ihrem Liebling auf, grunzen einen möglichen Konkurrenten in die Flucht und folgen auch sonst gerne ihrem animalischen Instinkt, wenn es um die Liebe geht.   Meistens haben die tierischen Vorbilder eher einen Ruf als Beziehungsmuffel. Aber nicht alle unserer mehrbeinigen, gefiederten oder „beflossten“ Freunde sind so langweilig wie wir denken – viele lieben die Abwechslung. „Eine monogame Beziehung unter Tieren ist eher die Ausnahme“, erklärt Claudia Kitschke, Artenschutzexperte beim WWF Deutschland. „Nur wenige Arten leben langfristig als Pärchen zusammen.“  

 

Zum Valentinstag stellt der WWF gemeine Genossen und treue Seelen im Tierreich vor. Von der Gottesanbeterin, die noch während des Liebesaktes den Kopf des Partners abbeißt, bis zum treuen Albatross, der jedes Jahr zehntausende Kilometer zurücklegt, um seine Liebste wiederzufinden – es gibt nichts im Tierreich, was es nicht gibt.  

 

Ob gute Liebhaber oder brutale Dominas, ob stolze Eltern oder Baby-Mörder, alle diese Kreaturen sind Opfer des stärksten Triebes auf dem Planeten, der Liebe. „Die Erde ist bevölkert mit faszinierenden Geschöpfen, die sich erst durch verblüffend schönes oder grausames Sexualverhalten über Millionen von Jahren ihr Fortbestehen gesichert haben“, erklärt Claudia Kitschke. „Aber die Zukunft dieser Arten und aller anderen Geschöpfe auf dieser Erde, liegt nun in unseren Händen. Wenn wir eine Natur wollen, die weiterhin wunderschön, erstaunend und manchmal auch unverständlich ist, müssen wir jetzt handeln.“  

 

Lässt sich etwa das Beziehungsverhalten der Menschen im Liebesleben der Tiere auch wiederfinden? Am Valentinstag entscheidet sich, wer von uns eher ein grummeliger Beziehungsmuffel oder ein verwöhnender Kuschelbär ist.

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