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Stand: 24.05.2014

Deutsche Bank: Nicht das Great Barrier Reef!

Am Great Barrier Reef soll einer der weltweit größten Exporthäfen für Kohle entstehen. Die Bedrohungen für das Riff sind vielfältig: der Meeresboden wird ausgebaggert, tonnenweise Sand und Schlick müssen umweltgerecht entsorgt werden, entlang des Riffs entsteht quasi ein Containerschiff-Highway. Das Risiko für Schiffsunglücke, Öl-Katastrophen, Lärm- und Wasserverschmutzung erhöht sich drastisch in dem sensiblen Lebensraum. Das Megaprojekt gefährdet Schildkröten, Delfine und Korallen. Die Zukunft des Meeresschutzgebietes ist bedroht.

Die Deutsche Bank war schon einmal am Hafenprojekt beteiligt. Am 23. Mai 2014, anlässlich ihrer Hauptversammlung, riefen wir sie daher lautstark auf: Deutsche Bank: Nicht das Great Barrier Reef! 

Deutsche Bank: Nicht das Great Barrier Reef! © WWF Australien / iStock Getty Images
Deutsche Bank: Nicht das Great Barrier Reef! © WWF Australien / iStock Getty Images

Über 200.000 Stimmen für das Riff

Mit Erfolg: Die Deutsche Bank bekundete vor ihren Aktionären, sich nicht am Hafenausbau Abbot Point zu beteiligen. Der Druck kam von mehreren Seiten: Gemeinsam mit Campact haben wir über 200.000 Stimmen gesammelt und am Tag der Hauptversammlung bei einer öffentlichkeitswirksamen Aktion an die Deutsche Bank übergeben. Wenig später verkündete die Deutsche Bank ihre Absage an das Projekt.

Statement der Deutschen Bank

Auf der Website der Deutschen Bank ist zu lesen, die Bank investiere solange nicht in Projekte an Weltnaturerbestätten, bis es eine Einigung zwischen Regierung und UNESCO gäbe. Ob die UNESCO den Ausbau des Kohlehafen aufgrund einer bis Anfang 2015 nachgebesserten Planung der australischen Regierung für unbedenklich hält, entscheidet sich am Treffen des UNESCO Committe Ende Juni 2015. Gemeinsam mit unseren WWF-Kollegen in Australien bleiben wir dran und setzen uns weiter für den Schutz des weltgrößten Korallenriffs ein!


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