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Stand: 22.05.2014

Great Barrier Reef: Deutsche Bank investiert nicht in weltgrößten Kohlehafen!

WWF und Campact haben gemeinsan gegen ein Investment der Deutschen Bank am Great Barrier Reef in Australien gekämpft. Über 200.000 Unterstützer haben unsere Petition unterzeichnet. Jetzt haben wir einen wichtigen Erfolg erreicht.

Protest-Aktion von Campact und WWF vor der Deutschen Bank in Frankfurt a. M. © Kai Löffelbein / Campact / WWF
Protest-Aktion von Campact und WWF vor der Deutschen Bank in Frankfurt a. M. © Kai Löffelbein / Campact / WWF

Es war ein heißer Tag in Frankfurt – und ein heißer Tag für die Deutsche Bank bei der Hauptversammlung der Aktionäre in der Frankfurter Festhalle. 200.000 Unterstützer haben bis zu diesem Zeitpunkt die Petition gegen eine Investment der Bank beim Ausbau von Abbot Point zum weltgrößten Kohlehafen unterzeichnet – und vor den Türen der Festhalle machten Campact und wir nochmal unsere Position klar. Deutsche Bank: Nicht das Great Barrier Reef! 

Achleitner: Kein Investment in Abbot Point

Der Schutz des Great Barrier Reefs wurde dann auch im Saal der Hauptversammlung thematisiert. In der Fragerunde der Hauptaktionäre an den Vorstand wurde eine Beteiligung der Bank am Kohlehafen Abbot Point angesprochen: Co-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fitschen sagte daraufhin, dass Abbot Point zum jetzigen Zeitpunkt „keine Option sei". Der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Achleitner versprach, auch in Zukunft nicht in Abbot Point zu investieren.

Für uns heißt das: Wir haben einen wichtigen Erfolg erzielt! Die Deutsche Bank schließt heute öffentlich eine Beteiligung am Ausbau des Kohlehafens Abbot Point aus. Wir werden nun verfolgen, ob die Deutsche Bank bei ihrem Versprechen bleibt.

Petitionsübergabe an die Deutsche Bank © WWF
Petitionsübergabe an die Deutsche Bank © WWF

Der Erfolg gehört Vielen

In nur einer Woche haben über 200.000 Menschen die Petition für den Schutz des Great Barrier Reefs unterschrieben – und so mit dafür gesorgt, dass die Deutsche Bank öffentlich von einem Investment in Abbot Point abrücken musste. Wir haben die Stimmen heute an Sabine Miltner, die Nachhaltigkeitschefin der Deutschen Bank, übergeben.

Schon jetzt danken wir allen, die dem Reef und uns geholfen haben – es hat sich gelohnt!
Es ist ein Erfolg der 200.000. Wir werden weiter für das Riff kämpfen.

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