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Handys helfen dem Biber

08. März 2006

Verbrauchertipp zur Cebit: Altgeräte gehören nicht in den Hausmüll

 

Frankfurt a. M., 08.03.2006-Anlässlich der Vorstellung neuester Entwicklungen auf dem Handymarkt während der Cebit in Hannover weist der WWF darauf hin, dass Verbraucher mit ihren ausgedienten Alt-Handys den Schutz der seltenen Elbe-Biber unterstützen können. Nach nur 18 bis 24 Monaten Nutzungszeit landen viele Mobiltelefone im Hausmüll, obwohl sie als Sondermüll dort nicht hingehören. Über 100 Millionen Mobiltelefone werden jährlich europaweit ausgemustert. 20.000 Tonnen Elektroschrott entstehen so.

 

 

 

Telefone und Akkus enthalten laut WWF Substanzen, die umweltgefährdend sind. Ausgediente Handys müssen daher umweltgerecht entsorgt oder wiederverwertet werden. Der WWF stellt in Kooperation mit den Unternehmen O2 und Greener Solutions dafür Handy-Recycling-Tüten zur Verfügung, mit denen Althandys kostenlos zur Entsorgung geschickt werden können. Die Versandtaschen liegen in vielen Verbraucherzentralen und bundesweit in allen O2-Shops aus.

 

 

 

'Jedes eingesandte Handy hilft der Umwelt gleicht doppelt: Erstens wird verhindert, dass schädliche Substanzen in die Umwelt gelangen. Und zweitens fließt eine Spende in die Naturschutzarbeit des WWF', so Bernhard Bauske vom WWF. Die Verbraucher können ganz einfach an der Aktion teilnehmen: Sie nehmen die SIM-Karte aus dem ausgedienten Handy, legen es in die Versandtüte und werfen diese in den nächsten Briefkasten. Das Porto bezahlt der Empfänger.

 

 

 

Das Geld kommt dem Naturschutz an der Elbe und damit auch der Rettung der gefährdeten Elbe-Biber zu gute. Der WWF will an der Mittleren Elbe bis 2013 mehr als 9.000 Hektar wertvolle Auenwälder renaturieren und so eine der wertvollsten Naturlandschaften Deutschlands wiederherstellen. Schon heute leben in der Region wieder 1.150 Tier- und Pflanzenarten.

 

 

 

Informationen für die Verbraucher:

 

Die Handy-Recycling-Tüten können kostenlos bei Verbraucherzentralen der folgenden Bundesländer abgeholt werden: Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland. Die Taschen liegen auch bundesweit in allen O2-Shops aus. Spätestens ab dem 24. März können Handys außerdem bei den kommunalen Sammelstellen abgegeben werden.

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