Briefe aus Afrika: Dian Fossey – mein Leben mit den Gorillas

- © Rolf Heyne
Durch ihr Buch „Gorillas im Nebel“ wurde sie berühmt. Doch Dian Fossey gab nichts auf Ruhm. Ihr war nur wichtig, das Bewusstsein für die Notlage der Gorillas zu wecken. Ihrem Schutz und der Erforschung ihrer Lebensweise widmete sie all ihre Energie. 18 Jahre lebte sie bei den Berggorillas in Zentralafrika unter primitiven Bedingungen. Nach und nach wurde sie von den Tieren akzeptiert und entwickelte eine außergewöhnliche Beziehung zu ihnen. Entschlossen kämpfte sie gegen Wilderer – trotz politischer Unruhen, Krankheiten, privaten Tragödien und Isolation.
Camilla de la Bédoyère erzählt das Leben dieser bemerkenswerten Frau anhand ihrer Briefe an Freunde und Familie. Die bisher unveröffentlichten, teils bissigen, oft amüsanten, aber auch rührenden Texte zeichnen das Portrait und veranschaulichen die Siege und Niederlagen in Fosseys Jahren bei den Tieren, die sie die großartigsten aller Menschenaffen nannte. Diese Leidenschaft bezahlte sie mit ihrem Leben. 1985 wurde Dian Fossey von einem Unbekannten ermordet. Auf ihrem Grabstein steht: „Niemand hat Gorillas mehr geliebt“.
MAG
Camilla de la Bédoyère, Briefe aus Afrika:
Dian Fossey – mein Leben mit den Gorillas
mit einem Vorwort von Jane Goodall; Collection Rolf Heyne, München 2005, 192 Seiten, ISBN 3-89910-277-0, € 24,90

