© Disney / Pixar
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WALL-E - Der letzte räumt die Erde auf!

Was passiert, wenn die Menschheit die Erde verlässt und jemand vergisst, den letzten Roboter abzuschalten?

Der Film

In einer fernen Zukunft haben die Menschen die Erde verlassen, da der einst blaue Planet durch Umweltverschmutzung unbewohnbar wurde. Eine Horde von Müllrobotern wurde zurückgelassen, um aufzuräumen. Nach 700 Jahren des Müllsammelns und der Müllverarbeitung ist WALL-E der einzig Verbliebene. Als eines Tages ein Raumschiff auf der Erde landet, lernt er die Roboterdame EVE kennen und verliebt sich in sie. EVE soll auf der Erde nach organischem Leben suchen, denn tatsächlich gibt es, weit draußen im Weltraum, ein Raumschiff, mit den letzten Menschen an Bord. Diese, so möchte man meinen, sehnen den Tag herbei, an dem sie auf die Erde zurückkehren können. Doch weit gefehlt! Nach 700 Jahren Automatisierung und geringer Gravitation haben sich die letzten Menschen zu übergewichtigen, faulen Lebewesen entwickelt. Sie sind kaum in der Lage, auf eigenen Füßen zu stehen…

Eine anrührende Liebesgeschichte über zwei bezaubernde Roboter – jenseits aller Rollenklischees. EVE entpuppt sich als schwer bewaffnete Kämpfernatur, während WALL-E der träumende Romantiker ist. Doch der liebevoll animierte Film ist mehr als eine kindgerechte Lovestory. Er ist eine sozialkritische Öko-Satire, bei der die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes keine besonders gute Figur abgeben. Die Erde ist nicht mehr, als eine riesige Mülldeponie. Die Natur ist verschwunden, von Wildnis keine Spur. Und der Mensch, die angebliche Krone der Schöpfung, ist zu einem schwabbeligen Abbild seines Selbst degeneriert. Zum Glück gibt es in dieser Zukunftsversion die Roboter. Ohne sie wären Erde und Mensch verloren.

WWF-Fazit: Witziger Animationsfilm mit vielen originellen Einfällen und kritischem Unterton. Kindgerecht und doch auch für Erwachsene ein satirischer Spaß mit viel Herz und Charme.

Gesehen von: Roland Gramling, WWF-Pressestelle

Die Wirklichkeit

In rasantem Tempo werden alte Computer und andere Elektronikgeräte gegen neue, leistungsstärkere Geräte ausgetauscht. Computerschrott gehört zur am stärksten wachsenden Abfallfraktion. Leider wird in Europa der überwiegende Teil der Elektroschrott-Abfälle ohne jede Vorbehandlung beseitigt oder in Entwicklungsländer exportiert und ohne Arbeits- und Umweltschutzmaßnahmen verwertet. Besser ist die Aufarbeitung gebrauchter Geräte in modernen Recycling-Centern, wo alte Computer fachgerecht demontiert, brauchbare Teile weiterverwendet und schadstoffhaltige Abfallfraktionen umweltgerecht entsorgt werden.

Der WWF arbeitet bereits mit einigen Unternehmen zusammen, um dieses Problem zu lösen. Computer sind inzwischen auch mit dem deutschen Umweltzeichen "Blaue Engel" erhältlich. Seit dem 1. Juli 2006 darf kein Hersteller Elektro- und Elektronikgeräte auf den Markt bringen, die bestimmte Schadstoffe enthalten. Auch können jetzt Privatpersonen alte Elektrogeräte in kommunalen Sammelstellen abgeben. Die Hersteller übernehmen dann ein umweltgerechtes Recycling. Wichtig: Elektro- und Elektronikgeräte dürfen nicht in den Hausmüll gegeben werden!

Verbrauchertipp

Was hat mein Büro- und Heimcomputer mit Natur- und Umweltschutz zu tun? >>