WWF Deutschland
Nicht nur am Valentinstag verschenken wir gerne Blumen. Auch zu vielen anderen Gelegenheiten ist ein bunter Strauß ein beliebtes Mitbringsel. So stellt Deutschland den viertgrößten Schnittblumenmarkt der Welt. Doch woher kommen eigentlich all die Tulpen, Rosen, Nelken und Narzissen für unsere heimischen Vasen?
82 Prozent werden importiert – die meisten davon aus den Niederlanden. Doch besonders im Winter stammt fast die Hälfte aller importierten Schnittblumen aus südlichen Ländern wie Kolumbien, Ekuador, Kenia, Israel oder Spanien.
Der Exportblumenanbau ist ein hartes Geschäft, in dem die Arbeiter meist unter sehr schlechten Bedingungen schuften müssen. Aus diesem Grund wurde 1998 vom Verband des Deutschen Großblumenhandels, von Brot für die Welt, terre des hommes, dem Fachverband Deutscher Floristen und weiteren Verbänden das „Flower Label Program“ (FLP) ins Leben gerufen. Das FLP-Siegel garantiert eine umweltgerechte und menschenwürdige Produktion von Schnittblumen. Unter anderem
Unabhängige Organisationen überprüfen jährlich die Einhaltung des FLP-Standards und nur wer die Bedingungen erfüllt, wird weiter zertifiziert. Das sind mittlerweile schon rund 50 Pflanzenfarmen in Ekuador, Kenia, Südafrika und Portugal.
Wenn auch Sie gerne Blumen mit dem FLP-Siegel kaufen möchten, erkundigen Sie sich bei Ihrem Floristen oder direkt beim Flower Label Program (FLP).
Titel: Fair gehandelte Blumen
Link: http://www.wwf.de/interaktiv/verbrauchertipps/fair-gehandelte-blumen/