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Internet-Casting für „Ratatouille“

19. Juni 2007

Disney’s Buena Vista International versteigert Mini-Sprechrolle zugunsten des WWF

 

Frankfurt - Die eigene Stimme aus den Lautsprechern bundesweit in den Kinos zu hören – das ist in Kürze für einen umweltbewussten Filmliebhaber möglich: Ab sofort versteigert Disney’s Buena Vista International auf dem Online-Marktplatz ebay eine Mini-Sprechrolle in dem neuen Animationsfilm „Ratatouille“. Der Öko-Bonus dabei: Der Höchsteinsatz geht komplett in die Naturschutzprojekte des WWF. Wer auf  www.ebay.de (unter der Rubrik „Stars und Charity“) das Meiste bietet, bekommt den Zuschlag und darf unter fachlicher Anleitung einen kurzen Satz sprechen, der dann in allen Kinos und später auch auf der Film-DVD zu hören sein wird.  

 

Dirk Barth, Leiter Corporate Fundraising des WWF, hat die Internetauktion zu „Ratatouille“ ins Leben gerufen: „Mit dieser Auktion geht ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung, denn wir möchten, dass die Menschen mit Umwelt- und Naturschutz positive Erlebnisse verbinden – wie zum Beispiel einen Kinobesuch. Dass wir mit ‚Ratatouille’ jetzt sogar noch jemanden zum ‚Filmstar’ machen können, ist hoffentlich für möglichst viele ein zusätzlicher Anreiz, etwas für die Umwelt zu tun.“  

 

Die Versteigerung findet zwischen dem 18. und 21. Juni statt. Zur Synchronisation geht es dann ab dem 25. Juni ins Studio nach München – der genaue Termin wird direkt nach Zahlungseingang mit dem Gewinner persönlich festgelegt. Teilnehmen können alle über 18 Jahre. Welchen Satz der Gewinner sagen wird, steht derzeit noch nicht fest.  

 

Der neue Animationsfilm „Ratatouille“ von Disney/ Pixar entführt die Zuschauer in die Welt des Essens und der 5-Sterne-Küche: Mitten in Paris versucht die Ratte Remy ihren Traum zu verwirklichen. Sie möchte ein gefeierter Chefkoch werden. Auf dem Weg dahin muss sie natürlich zunächst eine Menge aufregender Abenteuer überstehen. Kinostart ist am 3. Oktober 2007.  

 

Übrigens: Die auch in Deutschland heimische Hausratte (Rattus rattus) wird mittlerweile auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten aufgeführt. Grund dafür ist ein naher Verwandter, die bereits 1750 hierzulande erstmals nachgewiesene Wanderratte. Diese hatte sich aus Zentralchina in Richtung Europa auf den Weg gemacht und hat seither die wesentlich kleinere Hausratte weitgehend verdrängt. Die Hausratte selbst ist allerdings nicht nur „Opfer“ einer einwandernden Art, sondern auch „Täter“: Per Schiff kamen die europäischen Hausratten nach Übersee und haben sich dort, vor allem auf den Inseln der „Neuen Welt“, über die Eier der einheimischen Vogel- und Schildkrötenarten hergemacht – bis so manche von ihnen verschwunden waren.

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