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Kampagne „Rettet unsere Erde“ startet zum Schutz des Klimas

17. April 2007

BUND, Greenpeace, WWF und BILD vereinbaren Kooperation

 

Berlin 17. 04. 2007: Eine bisher einmalige Kooperation zum Klimaschutz starten heute die Umweltverbände BUND, Greenpeace und WWF gemeinsam mit BILD, Europas größter Tageszeitung.
Die neue Allianz wird gemeinsam unter dem Motto "Rettet unsere Erde" Politik und Öffentlichkeit über die Tragweite des Klimawandels sowie die möglichen Lösungen informieren – und vor allem zum Handeln auffordern.

 

Zum Start der Kampagne "Rettet unsere Erde. Ich mache mit" werden zunächst deutschlandweit über die BILD-Vertriebsstellen 2,5 Millionen Aufkleber verteilt, die den Slogan der Klimaschutz-Kampagne tragen. BILD erreicht jeden Tag fast zwölf Millionen Menschen in Deutschland. "Dieses große Potenzial wollen wir als Medienpartner in den Dienst dieser wichtigen Aktion für unsere Umwelt stellen", sagt Florian von Heintze, BILD-Chefredaktion.

 

Wie schnell und mit welchen dramatischen Auswirkungen für alle Menschen die Erde sich durch Treibhausgase erwärmt, haben die Berichte des UN-Klimarates (IPCC) deutlich gemacht. Den Löwenanteil an den weltweiten CO2-Emissionen verantworten die westlichen Industrienationen. Daher müssen sie auch wirkungsvolle Maßnahmen gegen den Temperaturanstieg ergreifen. „Die industrialisierten Länder haben als Verursacher des Klimawandels mit teilweise katastrophalen Folgen eine besondere Verantwortung, dieses Problem so schnell wie möglich zu lösen und dabei Vorbild zu sein. Aber auch jeder Einzelne kann schnell und einfach zum Klimaschutz beitragen", kommentiert Eberhard Brandes, WWF-Geschäftsführer, die Kooperation.
Die Kooperationspartner wollen den BILD-Lesern wie den Unterstützern der Umweltorganisationen zeigen, dass jeder Deutsche CO2 einsparen und damit einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Mit Hilfe einer bundesweiten Mitmach- Aktion in BILD sollen bis zum Jahresende 3,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart werden, soviel wie der jährliche Ausstoß eines kleinen Braunkohlekraftwerkes. Auch die Kooperationspartner wollen ihren Energieverbrauch weiter reduzieren, um dieses Ziel zu unterstützen.

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