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Klimaschutz leicht gemacht

20. Juni 2007

CO2-Rechner des WWF gibt individuelle Energiespartipps

 

Frankfurt a. M. - Wer selber zum aktiven Klimaschützer werden möchte, dem bietet die Umweltstiftung WWF Deutschland auf ihren Internetseiten ab sofort ein praktisches Instrument. Per CO2-Rechner können Besucher mit wenigen Klicks in knapp zehn Minuten ihre persönliche CO2-Bilanz ausrechnen. Was diesen Rechner aber besonders macht: Direkt im Anschluss erhalten die Nutzer nicht nur eine Einschätzung ihrer Bilanz, sondern sofort individuelle Tipps, wie sie ihre Klimabilanz verbessern können.  

 

Übersichtlich und bedienerfreundlich präsentiert sich der neue CO2-Rechner des WWF. Wer seine Stromrechnung gerade nicht parat hat, gibt seine Geräte an und lässt seinen Verbrauch schätzen. Statt mühselig über die per Flugzeug zurückgelegten Kilometer zu spekulieren, müssen nur Start- und Zielort angegeben werden. Während der Eingabe führt ein farbiges Balkendiagramm den Nutzern vor Augen, wie sie im Vergleich zum deutschen Durchschnittsverbrauch von elf Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr abschneiden.  

 

Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) lieferte die zugrunde liegenden Berechnungen und Daten. Ein Glossar beantwortet Fragen, die sich dem Nutzer bei der Eingabe seiner Daten stellen.  

 

Mit dem CO2-Rechner möchte der WWF zum einen den Einzelnen zum Umdenken und Energiesparen bewegen. Andererseits hat ein klimafreundliches Verbraucherverhalten nicht unerheblichen Einfluss auf Politik und Wirtschaft. „Wenn immer mehr Verbraucher ihren persönlichen CO2-Verbrauch senken, indem sie zum Beispiel auf Ökostrom umsteigen oder beim Einkauf klimafreundliche Geräte nachfragen, üben sie Druck auf Wirtschaft und Politik aus, mit dem Klimaschutz ernst zu machen.“, sagt Ulrike Hellmessen, Leiterin Kampagnen beim WWF.

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