Content Section

Leonardo DiCaprio: Wenn wir den Tiger schützen, schützen wir unseren Planeten.

15. November 2010

Tigergipfel in St. Petersburg: WWF und Hollywood-Star DiCaprio fordern Staats- und Regierungschefs zum Handeln auf.

 

Frankfurt - Anlässlich des Internationalen Tiger-Gipfels vom 21. bis 24.  November in St. Petersburg fordern die Umweltschutzorganisation WWF und deren Tiger-Botschafter, der Schauspieler Leonardo DiCaprio, die Staatengemeinschaft eindringlich zum Handeln auf. In einem offenen Brief an die Regierungschefs der dreizehn verbliebenen Nationen, in denen noch heute Tiger leben, warnt DiCaprio: „Gute Absichten reiche nicht aus, um das Aussterben dieser majestätischen Großkatzenart zu verhindern. Es ist Zeit zu Handeln. Der Tiger braucht dringend unsere Unterstützung.“  

 

Der WWF sammelt derzeit noch weltweit Unterschriften um die Staats- und Regierungschefs mit einem „globalen Rückhalt in der Bevölkerung“ aufzufordern, den internationalen Rettungsplan für den Tiger zu unterzeichnen. Deutsche Unterstützer können auf www.3200-tiger.de eine entsprechende WWF-Tigerpetition unterzeichnen. In dem Brief, den DiCaprio gemeinsam mit dem Präsidenten des US-amerikanischen WWF-Verbandes Carter S. Roberts in der Washington Post veröffentlicht hat heißt es weiter: „Wenn wir den Tiger schützen, schützen wir unseren Planeten.“  

 

 

 

Hintergrund: Anlässlich des „Jahr des Tigers“ treffen sich vom 21. bis 24. November auf Einladung von Vladimir Putin die Staats- und Regierungschefs sowie Minister aus allen verbliebenen 13 Tiger-Heimatländer zu einem internationalen Tiger-Schutzgipfel. Auch Vertreter der deutschen Bundesregierung und zahlreicher weiterer Staaten, wie etwa der USA, Frankreich und Südkorea, der Vereinten Nationen und der Weltbank werden nach Russland reisen, um im „Jahr des Tigers“ endlich die weltweite Wende in den Schutzbemühungen einzuleiten. Es ist das erste Mal, das sich Regierungschefs zu einer internationalen Konferenz treffen, um über das Schicksal einer einzigen Tierart zu beraten. Der WWF bewertet die Konferenz daher auch als einen „historischen Moment“ für den Umweltschutz.

  • Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • Pinterest
  • drucken