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Mit FSC-Möbeln kein Ei ins Nest legen

03. April 2007

 

Frankfurt - Die Feiertage am Osterwochenende sind für viele Menschen ein willkommener Anlass die Freiluftsaison zu eröffnen. Der WWF ruft deshalb zum Osterfest dazu auf, sich beim Kauf neuer Holzmöbel für Garten oder Terrasse „kein Ei ins Nest zu legen“. Stattdessen solle man sich für Produkte aus nachhaltiger Waldwirtschaft entscheiden, die das Logo des Forest Stewardship Council (FSC) tragen.  

 

„Nur wer seine Ostereier und Süßigkeiten unter einem FSC-Gartenstuhl aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft versteckt, kann sich anschließend mit gutem Gewissen darauf ausruhen“, findet WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer. Das Logo, ein stilisierter Baum mit dem Kürzel FSC, finde sich mittlerweile in vielen Baumärkten und Möbelhäusern auf Sonnenliegen, Stühlen, Tischen und Bänken oder auf Hängematten. Das Siegel garantiert eine umweltverträgliche, wirtschaftlich tragfähige und sozial verantwortliche Waldbewirtschaftung und schließt aus, dass illegales Holz im Handel landet. Wer sich dagegen für Gartenmöbel ohne FSC-Zertifikat aus Tropenhölzern wie zum Beispiel Teak, Meranti, Balau oder Bangkirai entscheidet, nimmt nach Ansicht von Nina Griesshammer billigend in Kauf, dass dafür wertvolle Regenwälder in Südamerika, Asien und Afrika und damit auch die Lebensräume vieler bedrohter Tierarten unwiederbringlich zerstört werden.

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