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Naturschützer der ersten Stunde

19. Oktober 2010

WWF zum Tod von Bruno H. Schubert

 

Bruno H. Schubert, ist tot.  Mit ihm verliert der WWF Deutschland einen langjährigen Wegbegleiter und treuen Freund.  Der ehemalige Brauereibesitzer starb mit fast 91 Jahren am Wochenende in Frankfurt am Main.

 

Mit Generalkonsul Bruno H. Schubert hat der WWF einen seiner ältesten Freunde und Förderer verloren. Schubert stand dem WWF Deutschland seit den frühen 70er Jahre zur Seite. Er war 1973 Mitglied des ersten Stiftungsrates des WWF, dem der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher vorsaß.  Schubert engagierte sich in diesem Gremium lange Jahre und blieb ihm bis zu seinem Tod als Ehrenmitglied verbunden. Das uneigennützige Mäzenatentum hat Schuberts Leben wesentlich geprägt. Die nach ihm benannte Stiftung vergab einen mit 100.000 Euro dotierten Umweltpreis.

 

Prof. Dr. Detlev Drenckhahn, Präsident des WWF Deutschland würdigte die Verdienste des Verstorbenen: „Er war ein Naturschützer der ersten Stunde. Bruno H. Schubert konnte Türen öffnen und war ein Mittler zwischen unterschiedlichen Personenkreisen und Kulturen. Legendär waren die informellen „Mittagsrunden“ in seinem Haus, bei denen viele Ideen und Projekte zum Schutz der Natur auf den Weg gebracht wurden. Wir sind ihm zu tiefer Dankbarkeit verpflichtet und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“

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