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Naturschutz im Second Life

22. August 2007

WWF wirbt in der 3D-Welt im Internet für seine Ziele in der Wirklichkeit

 

Ab sofort können die Bewohner von Second Life, der virtuellen Parallelwelt im Internet, einen Ausflug nach "Conservation Island" machen, der Naturschutzinsel des WWF. Interaktiv erfahren sie im Gespräch mit Figuren oder durch Spiele mehr über Klimawandel, Wald und Meer. Zugleich werden die Avatare, so werden die virtuellen Bewohner in Second Life genannt,  informiert, wie man Umweltprobleme lösen kann. Ziel ist es, eine virtuelle WWF-Community aufzubauen, die in der Second Life-Welt das Management und die Entwicklung der Insel mitbestimmt. "Die Insel bietet dem WWF die Gelegenheit, seine Botschaft einem neuen Publikum vorzustellen, das sich sonst nicht mit Naturschutzthemen auseinandersetzt", sagt Constanze Oelighoff, Leiterin des Internetbereichs beim WWF.   

 

Beispielsweise informiert Mr. Tangee – Orang-Utan und Eisverkäufer auf der idyllischen Insel – seine Gäste über die fatalen Auswirkungen des Anbaus von Soja und Palmöl, die für eine ganze Reihe alltäglicher Produkte wie Eiscreme, Kosmetik oder Schokoladenriegel genutzt werden. Die Plantagen, für die Regenwald gerodet werden, für diese Produkte erstrecken sich bereits über eine Fläche, die der Größe Frankreichs entspricht, und werden ständig vergrößert. Sie stellen nicht nur eine Gefahr für den Fortbestand der Tropenwälder weltweit dar, sondern bedrohen außerdem das Überleben selten gewordener Tierarten wie den Orang-Utan oder den Jaguar.   

 

Mit seiner Präsenz in der virtuellen Welt von Second Life will der WWF ein Bewusstsein dafür wecken, dass es Lösungen für die Umweltprobleme der realen Welt gibt, die die Bewohner beider Welten mithilfe der internationalen Naturschutzorganisation in Angriff nehmen können.

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