Der WWF-Einkaufsratgeber
Fische & Meeresfrüchte 2012
Unsere Entscheidungshilfe für Ihren Beitrag zum Meeresschutz
Fische und andere Meeresfrüchte sind beliebte und gesunde Bestandteile unseres Speiseplans. Dementsprechend groß sind der Konsum und die wirtschaftliche Bedeutung des Wirtschaftszweigs Fischerei. Doch die langjährige Übernutzung der einst so fischreichen Meere hat dazu geführt, dass mittlerweile 85 % der Fischbestände weltweit überfischt oder von Überfischung bedroht sind. Bedroht sind aber nicht nur die Fischbestände - Haie, Seevögel, Meeresschildkröten, Delfine und Wale, verenden als sogenannter Beifang, der vierzig Prozent des Fangs ausmacht, in den Netzen.
Einerseits liegt der Schutz der Fischbestände natürlich in den Händen der Politik, welche die Fangquoten festlegen, doch liegen diese im Durchschnitt 38 Prozent über den Empfehlungen der wissenschaftlichen Experten. Andererseits können Verbraucher über verändertes Verhalten Einfluss auf die Fischereiwirtschaft nehmen, denn auch für diese gilt: Die Nachfrage regelt das Angebot.
Das können Sie tun:
- Kaufen Sie nur noch Fischprodukte mit den Siegeln von MSC, Bioland und Naturland
- Fisch als nichtalltägliche Delikatesse genießen
Hier finden Sie eine für Verbraucher taugliche Version des Einkaufsratgebers, mit der Sie Ihr Konsumverhalten bewusst anpassen und so aktiv zum Meeresschutz beitragen können.
Sollte Ihr Lieblingsfisch nicht in Bioqualität (Zucht) oder dem MSC-Zertifikat (Wildfisch) erhältlich sein, hilft Ihnen der WWF-Einkaufsratgeber weiter. Beim Kauf von Fisch, den Sie im Fischratgeber grün, das heißt als „Gute Wahl“, gekennzeichnet finden, wählen Sie eine gute Alternative.
Neben der Kategorie "Gute Wahl" finden Sie im Fischratgeber die Kategorien "Zweite Wahl" und "Lieber nicht".
Der Einkaufsratgeber zum Download als PDF >>
Wie kommt der WWF zu den verschiedenen Bewertungen?

- © Erling Svensen / WWF-Canon
Die Fischbestände und Zuchten sind jeweils mit einer Methode bewertet worden, die unter dem Dach der Seafood Choices Alliance von mehreren Umweltverbänden entwickelt worden sind. Berücksichtigt werden dabei Informationen zum Zustand der Fischbestände sowie zu den Umweltauswirkungen und dem Management von Fischereien und Zuchten. Angaben über die Herkunft (Fanggebiet) der Fischarten sind den Informationen entnommen, die der Handel den Verbrauchern bereit stellt.
Auf Bio- und Umweltsiegel achten
Achten Sie an der Fischtheke auf Produkte, die das MSC-Siegel tragen. Bei Wildfisch gibt Ihnen dieses Siegel des Marine Stewardship Councils einen Hinweis auf umweltverträgliche, nachhaltige Fischerei.
Beim Kauf von Zuchtfisch entscheiden Sie sich am besten für Produkte mit den Siegeln von Bioland und Naturland.

- © WWF
Hier können Sie den Fischratgeber bestellen
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Alaska Lachs Fischerei
Januar 2012
Aktueller Stand der MSC-Zertifizierung von Alaska Lachs >>
Pangasius: Exportschlager aus Vietnam
Bio- und Umweltsiegel
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