WWF Deutschland18.04.07, Klimaschutz

© WWF / Andrew Kerr
Berlin - Im Bundeskabinett wurde heute der Gesetzesentwurf für die Zuteilung der Emissionen in der zweiten Handelsperiode von 2008-2012 im Rahmen des Europäischen Emissionshandels beschlossen.
Der WWF kritisiert, dass die positiven Elemente im Gesetzesentwurf, wie die strikte Begrenzung der Emissionen auf 453 Millionen Tonnen CO2 in Deutschland von der EU-Kommission diktiert worden wären. Das Bundeskabinett hätte darüber hinaus keine eigenen Akzente für den Klimaschutz gesetzt. „Das Zuteilungsgesetz enthält gravierende Schwachpunkte, die in absehbarer Zeit einen ambitionierten Klimaschutz in Deutschland unmöglich machen könnten“, kommentiert Regine Günther, Klimaexpertin des WWF.
Der WWF sieht fünf zentralen Schwachpunkte:
„Die Neuinvestitionen, die man im Kraftwerksbau mit diesem Gesetz erreichen will, werden massiv in den klimaschädlichsten aller Energieträger, die Kohle, gelenkt. Klimapolitisch ist die Vorstellung von den 43 geplanten Kohlekraftwerken ein Horror. Das Parlament muss nun gegensteuern und zumindest die Versteigung der Zertifikate für die Energieversorger beschließen“, fordert Regine Günther.
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Daniel Goliasch
Pressestelle WWF Deutschland
Tel. 030/308742-12
Regine Günther
Leiterin Klima und Energiepolitik WWF Deutschland
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Titel: Emissionsplan stärkt Kohle
Link: http://www.wwf.de/presse/details/news/emissionsplan_staerkt_kohle/